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Product information "Zwei weibliche Halbakte"

Ein Jahrhundert Geschichte aus Sicht eines Gemäldes. Alles beginnt 1919 in einem Wald am Rande von Berlin: Otto Mueller malt Zwei weibliche Halbakte. Von Hand zu Hand weitergereicht, wird das Gemälde zum Zeugen des Aufstiegs und der Machtübernahme der Nationalsozialisten, von staatlichem Antisemitismus und der nationalsozialistischen Diffamierung moderner Kunst als 'entartet', von Verfemung, Verzweiflung, Krieg - und vom Überleben. Mit "Zwei weibliche Halbakte" gelingt Luz ein außergewöhnlicher Comic: Als Leser:in sieht und hört man einzig, was sich unmittelbar vor Otto Muellers Gemälde abspielt. Und doch entfaltet er mit diesem passiven Akteur ein Zeit- und Gesellschaftspanorama und ruft damit auch zur Wachsamkeit gegenüber dem Aufstieg der extremen Rechten und allen Formen der politischen und kulturellen Zensur auf.

H | W | D | g
261 mm | 212 mm | 27 mm | 0.825 kg

Publication year
2025

Age rating
0

Edition
Hardcover

Publisher
Reprodukt

ISBN-10
3956404688

Author
Luz

Other contributors
Pithan, Lilian

Language
Deutsch

Page Count
192

Topics
Comic im europäischen Stil bzw. Tradition, Graphic Novel

Keywords
HC/Belletristik/Comic, Cartoon, Humor, Satire/Comic, Graphic Novel, HC/Belletristik/Humor/Cartoons/Comics, Comic im europäischen Stil bzw. Tradition, Comic / Graphic Novel

Responsible person according to Art. 16 GPSR
Reprodukt GmbH, Gottschedstr. 4 Aufgang 1, 13357, Berlin, DE, info@reprodukt.com

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Luz

Author

Luz

Luz heißt eigentlich Rénald Luzier und wurde 1972 in Tours geboren. Ab 1992 war er festes Redaktionsmitglied der Satirezeitung "Charlie Hebdo". Bei dem islamistischen Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" am 7. Januar 2015 wurden einige der wichtigsten Köpfe der Zeitung ermordet, darunter der Herausgeber und Zeichner Stéphane Charbonnier ("Charb"), die Zeichner und Redakteure Jean Cabut ("Cabu"), Bernard Verlhac ("Tignous"), Philippe Honoré und Georges Wolinski.Luz selbst überlebte das Attentat, da er am 7. Januar, seinem Geburtstag, verschlafen hatte und zu spät zur Redaktionssitzung kam. Wenige Monate nach dem Massaker veröffentlichte er "Katharsis" (deutsch bei S. Fischer), ein erschütterndes und bewegendes Zeugnis von der Zeit nach dem Anschlag. Im September 2015 verließ Luz, der nach dem Attentat Interims-Chefredakteur von "Charlie Hebdo" war, das Blatt. Er lebt bis heute unter Polizeischutz.

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