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Weimar Republic
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In this category: 378 titles
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Liebe in Zeiten des Hasses
'Lesen Sie bitte dieses Buch, es ist hinreißend. Ich habe so viel Neues erfahren, über die Liebe, die Kunst und das Grauen.' Ferdinand von Schirach'Absolut mitreißend: Auf jeder Seite gibt es etwas Neues zu entdecken.' Daily TelegraphIn einem virtuosen Epochengemälde erweckt Florian Illies die dreißiger Jahre, dieses Jahrzehnt berstender politischer und kultureller Spannungen, zum Leben.Als Jean-Paul Sartre mit Simone de Beauvoir im Kranzler-Eck in Berlin Käsekuchen isst, Henry Miller und Anaïs Nin wilde Nächte in Paris und 'Stille Tage in Clichy' erleben, F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway sich in New York in leidenschaftliche Affären stürzen, fliehen Bertolt Brecht und Helene Weigel wie Katia und Thomas Mann ins Exil. Genau das ist die Zeit, in der die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland ergreifen, Bücher verbrennen und die Gewalt gegen Juden beginnt.1933 enden die 'Goldenen Zwanziger' mit einer Vollbremsung. Florian Illies führt uns zurück in die Epoche einer singulären politischen Katastrophe, um von den größten Liebespaaren der Kulturgeschichte zu erzählen: In Berlin, Paris, im Tessin und an der Riviera stemmen sich die großen Helden der Zeit gegen den drohenden Untergang. Eine mitreißend erzählte Reise in die Vergangenheit, die sich wie ein Kommentar zu unserer verunsicherten Gegenwart liest: Liebe in Zeiten des Hasses.'Eine Gesellschaftsgeschichte in Zweier- und Dreierbeziehungen. Indiskret, schonungslos und aufregend. Desillusionierend und anrührend zugleich. Ein Bravourstück.' Harald Jähner
Book | Deutsch
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Die Inflation von 1923
Vor 100 Jahren fand in Deutschland eine Geldvernichtung unvorstellbaren Ausmaßes statt. Kein anderes westliches Land hat in seiner jüngeren Geschichte eine Hyperinflation dieser Intensität erlebt. Obwohl die Zeitzeugen längst tot sind, werden in fast jeder Familie die Geschichten aus der Zeit, als das Kilo Rindfleisch 2,6 Billionen Mark kostete und die Großmutter den Ofen mit Millionenscheinen beheizte, bis heute weitererzählt. Die Ängste und Nöte haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt.Doch wie konnte es überhaupt zu jener gigantischen Geldentwertung kommen? Welche Entscheidungen der Finanzpolitiker und Notenbanker haben dazu geführt? Warum konnte die Regierung die Inflationsspirale nicht stoppen? Und wie erlebten die Menschen diese Zeit im Alltag? Frank Stocker liefert Antworten auf diese Fragen. Er erzählt, wie das Land zunächst allmählich und dann immer schneller in den Strudel des Geldverfalls geriet, was ihn verursachte und was ihn beschleunigte, wie die Verantwortlichen um einen Ausweg rangen und ihn erst spät fanden. Und er wirft einen Blick in die Zukunft: Kann so etwas tatsächlich noch einmal passieren? Und sind wir vielleicht schon auf dem Weg dorthin?Frank Stocker gelingt es auf meisterhafte Weise, die politischen Kräfteverhältnisse zu skizzieren, die finanzpolitischen Entscheidungen zu erklären, die volkswirtschaftlichen Folgen zu beleuchten und zugleich das gesellschaftliche Klima zu erfassen. In 50 kurzweiligen Kapiteln nähert er sich der größten deutschen Geldkatastrophe auf solch spannende Weise, dass Sie vergessen werden, dass Sie ein Sachbuch in den Händen halten.
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€27.00
Die Geschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald 1913-1965
Autoren Günter Fromm und Harald Rockstuhl, fester Einband, 2. erweiterte und ergänzte Auflage 2019, 246 Seiten und 260 Abbildungen. InhaltsverzeichnisVorwort Zeittafel der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Lageplan der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Entwicklung der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Vorgeschichte/Verwirklichung der Eisenbahn über den RennsteigZur Vorgeschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Vorbereitungen und der Bau der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Höhenprovil Eröffnung der Kleinbahn und ihre endgültige Fertigstellung Entwicklung der Kleinbahn-AG bis zur Übernahme durch die DR 1949 Allgemeines, Betrieb und Verkehr Bahntrasse vom Bahnhof Rennsteig nach Allzunah 1938 Bahntrasse vom Bahnhof Frauenwald Richtung Allzunah 1939 Luftbild Bahnhof Frauenwald und Bahnhof Allzunah 19.7.1945 Luftbild Bahnhof Rennsteig am 19.7.1945 mit ehemaligen Rüstungswerk. Oberbau, bauliche Anlagen und Gebäude Bahnhof Frauenwald Fahrzeuge 1911-1947 Die Kleinbahn nach der Übernahme durch die DR bis zur Stilllegung Allgemeines, Betrieb und Verkehr Luftbild Bahnhof Frauenwald am 21.6.1953 Luftbild Haltepunkt Allzunah am 21.6.1953 Luftbild Bahnhof Rennsteig am 21.6.1953 Die Kleinbahn 1955-1960 im Schnee Fahrzeuge 1947-1965 Das Ende der Kleinbahn am 13. Februar 1965 Unfälle und Störungen auf der Kleinbahn Exkursionen der Autoren 1982-1996 Exkursion 1982 von Günter Fromm mit Horst Thormann nach Frauenwald Exkursion 1984 von Günter Fromm nach Frauenwald Exkursion 1994 von Günter Fromm nach Frauenwald Ausstellung 1994 am Bahnhof Rennsteig Ehemaliger Bahnhof Frauenwald und Bf. Rennsteig im Juli Laurabahn 2017 Bahnhof Frauenwald Laurabahn-Stilleben von Tino Senglaub am Ortsausgang von Frauenwald Spielplatz in Frauenwald am Rondell 2017 Luftbild von Allzunah und Frauenwald am 10.4.2017 Laurabahn 2017 - Haltepunkt Allzunah Bahnhof Rennsteig 2013 und 2017 Verwendete Abkürzungen Quellenangaben
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€29.95
Luise. Die Erprobung des Abschieds
Zufälligkeiten und der Gang der Geschichte bestimmen unseren Lebensweg, doch wo bleibt unser Spielraum für eigene Entscheidungen? Monica Brandis schildert einfühlsam das Leben ihrer Großmutter Luise: vom Kind in einem westpreußischen Dorf zum Lehrmädchen im Berlin der 1930er-Jahre, zur Witwe mit Baby während des Krieges und Arbeiterin im Nachkriegsdeutschland. Am Beispiel ihrer Familie nähert sie sich zwischen großen Umbrüchen und leisen Erinnerungen der Vergangenheit an: Luises Brüder arrangieren sich mit dem Nazi-Regime, einer von ihnen landet später im Gefängnis, ihre Schwester wird 1946 mit der Familie von ihrem Hof nahe Danzig vertrieben und baut sich in Mecklenburg ein neues Leben auf. Ein Buch, das zeigt, wie sich Weltgeschichte in einzelnen Leben einschreibt - und wie die Neugier einer Enkelin diese Spuren wieder sichtbar macht.
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€20.00
Im Zwischenreich
Im Rückblick beruhigen wir uns in Bezug auf das Schicksal der ersten deutschen Demokratie mit der Palliativformel, dass es nicht zwangsläufig so hätte enden müssen, wie es schließlich endete. Aber Zufall sei es auch nicht gewesen. Das ist richtig, gilt jedoch praktisch für alles, was in der Weltgeschichte je geschah.Heute sind nicht nur in der Bundesrepublik rechte Parteien wieder auf dem Vormarsch. Vorschnelle Vergleiche mit der Zwischenkriegszeit verursachen Panik. Umso dringlicher ist es, erneut über die Entwicklungen der Weimarer Republik zu reden und zu streiten. Genau dazu trägt Ute Daniel mit ihrem neuen Buch bei.Erfolge von Rechtsaußenparteien lassen sich nie allein über ihre Strategien oder Führungspersonen erklären. Das wäre auch mit Blick auf Weimar zu einfach, selbst wenn viele Menschen ab 1929 vor allem auf Adolf Hitler starrten, bewundernd oder voll Furcht. Stattdessen müssen wir rekonstruieren, so die Historikerin, wie andere politische Akteure die Situation wahrnahmen. Für die meisten von ihnen war die Weimarer Republik ein Zwischenreich, eine vorübergehende Verirrung. Ihr Handeln war ausschlaggebend für das Ende der Republik. Hitler war nur der Profiteur.
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€30.00
Eigentumspolitik vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik
Gegenwärtige Eigentumskonflikte sind omnipräsent, etwa wenn es um öffentlichen Raum, den Wohnungsmarkt, das Einfrieren von Finanztiteln vermeintlich feindlicher politischer Blöcke oder um die Transformation hin zu einer sharing-economy geht. Der vorliegende Band untersuchtdie historische Dimension dieser Konflikte und forscht zu Eigentum im Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik. Die Beiträge des Bandes zeigen auf, wie historische Akteurinnen und Akteure ihre jeweiligen politischen Agenden voranbrachten, indem sie auf Eigentumgestützte Argumente ins Feld führten.
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€40.00
Schicksalsstunden einer Demokratie
Wie widersteht man einer Diktatur? Volker Ullrichs Biographie des großen Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke <BR> <BR> Demokratien sind fragil. Freiheiten, die fest errungen scheinen, können verspielt werden. Wenige historische Ereignisse verdeutlichen dies so eindringlich wie das Scheitern der Weimarer Republik. Volker Ullrich erzählt eines der größten Dramen der Weltgeschichte - anschaulich, spannend und nahe an den handelnden Personen. Chancen blieben ungenutzt, Alternativen wurden verspielt. Nichts war zwangsläufig oder unvermeidbar. Die Schicksalsstunden einer Demokratie, es gab sie von den Anfängen in der Revolution von 1918 bis zu den verhängnisvollen Tagen im Januar 1933. Es kommt auf die konkreten Handlungen einzelner Personen an - damals wie heute. Eine Lektüre, die beklemmende Parallelen zur Gegenwart zeigt. <BR> <BR>Die Geburt der Weimarer Republik stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Das deutsche Kaiserreich hatte den Weltkrieg krachend verloren. Der Versailler Vertrag legte dem besiegten Land harte Bedingungen auf. Eine nicht abreißende Kette von Krisen - unterbrochen nur durch eine Phase scheinbarer Stabilisierung Mitte der 20er Jahre - erschütterte die Republik. Doch trotz aller Belastungen - das Experiment der ersten deutschen Demokratie war nicht von allem Anfang an auf ein ruhmloses Ende angelegt. In seinem packenden Buch zeigt der renommierte Historiker und Publizist Volker Ullrich, dass es immer wieder Gelegenheiten gab, die Weichen anders zu stellen, von der Gründungsphase der Republik bis zum Januar 1933. So ist Ullrichs Buch auch eine eindringliche Mahnung: Wir haben es in der Hand, ob die Demokratie siegt oder scheitert.
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€20.00
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Deutsche Vererbungsforschung vor und in der NS-Zeit
Die Erbforscher Heinrich Poll, Günther Just und Fritz Steiniger haben vor und während der NS-Zeit umfangreich publiziert, sind jedoch bisher wenig beachtet worden. H. Poll erkundete trotz seiner jüdischen Abstammung auch die Korrelation von körperlichen Merkmalen mit der 'Rassenzugehörigkeit' von Menschen. G. Just stand dem Rassendenken fern und beschäftigte sich vor der NS-Zeit unter anderem mit Propaganda für Eugenik. Später wandte er sich soziologischen Themen zu. F. Steiniger widmete sich primär ökologischen Fragen, bearbeitete jedoch auch ein neues Tiermodell für erbliche 'Hasenscharten'. In diesem Kontext plädierte er gegen die Zwangssterilisation. Zur Prävention von Fleckfieberepidemien musste er sich im Zweiten Weltkrieg um die Bekämpfung von Läusen in den eroberten baltischen Staaten kümmern. Birte Steiniger erweitert mit diesem Buch das Wissen über drei weniger prominente deutsche Erbforscher in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis und zeigt unerwartete Forschungsthemen und Einstellungen.The biographies of Günther Just, Heinrich Poll and Fritz Steiniger stand for the wide range of topics and attitudes in German genetic research before and during the Nazi period. H. Poll was a medical professor of Jewish descent, head of the Institute of Anatomy and dean of the Hamburg medical faculty. He was forced to retire in 1933. In contrast to G. Just and F. Steiniger he conducted racial research. His PhD student, the zoologist G. Just, headed both the Institute of Genetic Research in Greifswald and a genetic department in the "Reichsgesundheitsamt" in Berlin. G. Just tried to pro- mote voluntary eugenics from 1925 to 1933, but then left this topic and turned to social anthropo- logy comparing individual school performance to professional performance. Natural philosophy, holism and religious vitalism dominated his thoughts. G. Just's career was not entirely straightforward, because he rejected racism and other ideologies of the time. This was also true for his pupil F. Steiniger, who was a field zoologist and ornithologist commanded to establish an institute for eradication of lice in the occupied town of Riga in Estonia during World War II.
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Marionetten
Vom Erfinder der politischen Propaganda zu den Strippenziehern unserer ZeitWährend ihrer langjährigen Tätigkeit als Journalistin sieht sich die schwedische Autorin Ingrid Carlberg immer wieder mit Fake News, Desinformationskampagnen und politischer Propaganda konfrontiert. In Marionetten begibt sie sich auf die Suche nach deren Wurzeln, bis hin zu den Anfängen der Massenkommunikation, und wirft zugleich ein Licht auf die modernen Mechanismen der Meinungsmache.<BR><BR>Im Zentrum steht der deutsche Sozialist Willi Münzenberg, dessen Talent nicht nur Lenin und Stalin zugutekam. Mit seinem Medienimperium, aufgebaut in der Weimarer Republik, hat er den Werkzeugkasten der politischen Propaganda definiert. Seine Methoden werden bis heute kopiert.<BR><BR>Um die Verstrickungen zwischen privater, unternehmerischer und staatlicher Meinungslenkung offenzulegen, hat die vielfach ausgezeichnete Journalistin Ingrid Carlberg in zahlreichen Archiven recherchiert. Denn nur fundiertes Wissen hilft, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden.
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Aufbruch in die Moderne
Die Gründung des Arnhold'schen Pensionsvereins für Angestellte im Jahre 1901 war ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung des Königreiches Sachsen. Im politisch tief zerklüfteten Land stellte es den Versuch dar, die soziale Spaltung zu überwinden, das Bürgertum durch eine neue Altersversorgung als eigene Klasse zu stabilisieren und auf diesem Wege langfristig das Modell eines klassenübergreifenden, deutschen "Volksstaates" zu verwirklichen.Zugleich diente das Projekt der jüdischen Familie Arnhold dazu, die Integration der Juden in die deutsche Gesellschaft voranzutreiben. Das Projekt "Pensionsverein"- und die damit verbundenen erheblichen mäzenatischen Anstrengungen - machten die jüdischen Deutschen zu wichtigen Trägern bürgerlicher Politik im Kaiserreich und der Weimarer Republik.
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Antisemitismus und Kunst vor 1933
Inwiefern ist Kunst antisemitisch? Welche Rolle spielt Antisemitismus im Feld der Kunst? Diese Fragen sind aktueller denn je - besonders seit der documenta fifteen und dem zuletzt zunehmenden Antisemitismus im Zusammenhang mit dem Krieg in Israel und Palästina. Die Beiträge des Bandes erörtern, welche Bedeutung Antisemitismus für Künstler*innen, Kunsttheoretiker*innen und weitere Akteur*innen des Kunstbereichs bereits vor Beginn der NS-Herrschaft hatte und wie Bildprogramme, Netzwerke und politische Organisationen ihn kultivierten und propagierten. Untersucht werden rechte und völkische Strömungen, zentrale Figuren der klassischen Moderne und die Rolle des Antisemitismus für linke Künstler*innen der Weimarer Republik. - Bedeutung und Wirksamkeit von Antisemitismus in der Kunst vor 1933 - Neue Forschungsbeiträge zu Ernst Ludwig Kirchner, Johannes Itten, Gerhard Marcks, Emil Nolde, Paul Schultze-Naumburg, Hans Thoma
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Konrad Adenauer
Die aktuelle Adenauer-Biographie von Norbert Frei <BR> <BR> Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Er ist es, der nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust 1949 die erste Bundesregierung bilden kann und die von außen gestiftete Demokratie im Westen verankert. Damit legt er die Fundamente einer Erfolgsgeschichte, die den Westdeutschen auf Jahrzehnte hinaus Wohlstand und Frieden beschert. Aber Adenauer ist es auch, der die deutsche Teilung in Kauf nimmt und Millionen seiner Landsleute ein Beschweigen ihrer Vergangenheit ermöglicht. Der renommierte Zeithistoriker Norbert Frei nimmt den 150. Geburtstag des Gründungskanzlers zum Anlass für ein unbestechliches Portrait des Mannes, der die deutsche Geschichte nach 1945 geprägt hat wie niemand sonst. <BR><BR>In seiner schlanken, elegant geschriebenen Biographie schildert Norbert Frei Leben und Leistung des ersten Bundeskanzlers aus der Perspektive der Gegenwart. Er beschreibt Adenauers politische Stationen vom Kölner Oberbürgermeister der Weimarer Republik über die Zeit des Dritten Reiches bis zum zupackenden Gründungskanzler. Vor allem aber analysiert er Adenauers Politik nach der deutschen Katastrophe: die unbedingte Westbindung, die der Kanzler gegen zahlreiche Widerstände und Hindernisse durchsetzte, aber auch seine gravierenden Versäumnisse bei der Entwicklung einer demokratischen politischen Kultur. Frei stellt uns einen konservativen Katholiken, einen autokratischen Parteiführer, einen skrupellosen Taktiker, einen weitblickenden Europäer und einen seinem eigenen Volk mit viel Skepsis, ja Misstrauen begegnenden Deutschen vor einen der großen Staatsmänner des 20. Jahrhunderts.
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€29.90
100 Jahre Grüne Woche
unser tägliches Brot gib uns heute - das ist so viel mehr als Essen und Trinken. Und doch ist es auch genau das: Essen und Trinken, die Gaben der Schöpfung, das, was vom Säen und vom Ernten kommt - das Lebensmittel. Die Früchte des Feldes, die Ernte von Baum und Strauch, das, was der Landmann schafft und weitergibt. Brandenburgs Geschichte ist auch die Geschichte einer agrarisch geformten Kulturlandschaft. Wer an Brandenburg denkt, denkt nicht selten: Kartoffel, Apfel, Gurke - Chiffren und Schlaglichter der Vielfalt dessen, was Landwirtschaft in Brandenburg bedeutet. Das Sonderheft 2025 der Mark wirft den Blick in ein Kaleidoskop, das mehr zeigt als einzelne Produkte: Arbeit und Wissen, Tradition und Wandel, Dorf und Markt. Was nimmt es Wunder, dass gerade in einer solchen agrarisch geprägten Kultur- und Wirtschaftsregion eine Leistungsschau entstand, die sich in hundert Jahren zu einer der bedeutendsten ihrer Art weltweit entwickelte: die Grüne Woche in Berlin. Wir blicken auf Landwirtschaft als Wirtschaft, als Kultur und als Teil der Identität dieses Landes - und auf eine Messe, die Stadt und Land, Produzenten und Verbraucher, Geschichte und Gegenwart bis heute miteinander verbindet.
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€6.00
Café Babylon
Das Café der großen Träume - wo Bertolt Brecht, Marlene Dietrich und Albert Einstein aufeinandertrafen <BR> <BR> Der Glanz des "Romanischen Cafés" erstrahlte einst bis Paris, New York und Tokio. Hier traf man alle an: Bertolt Brecht, Mascha Kaléko und Joseph Roth, Egon Erwin Kisch, Marlene Dietrich und Albert Einstein. An den Marmortischen entstanden Bücher und Filmideen, wurden Kunstrichtungen geboren, wurde gestritten und geträumt - bis die Nazis die Lichter ausmachten. Christian Buckard erzählt die Geschichte der schillernden Cafébewohner in seinem mitreißenden Buch. <BR> <BR>In den Goldenen Zwanzigern war das 'Romanische' das berühmteste Café Berlins: das "Industriegebiet der Intelligenz", das "Caféhaus der unbegrenzten Möglichkeiten". Durch seine Drehtür kamen Tag für Tag und Nacht für Nacht die Schriftsteller, Schnorrer und Journalisten, Maler und Bühnenstars, Prostituierte und Politaktivisten. Darunter waren auch viele Flüchtlinge und durchreisende Bohèmiens aller Länder, mit denen sich Ideen von Stadt zu Stadt verbreiteten. Man träumte von einer besseren Zeit, einer neuen Kunst, von blitzschnellen Atomen und Filmkarrieren, einer warmen Mahlzeit oder der Liebe. Zu Beginn der Dreißigerjahre war das Café allerdings bereits ein gefährlicher Ort: Jederzeit mussten die Gäste mit Überfällen der Nazis rechnen. Christian Buckard hat zahlreiche bislang unbekannte Berichte von internationalen Gästen ausfindig gemacht. In großartigen Szenen lässt er die Atmosphäre dieser einmaligen Ideen-, Klatsch- und Meinungsbörse spürbar werden. Dank des Romanischen Cafés fühlte sich Berlin - ein "paar leuchtende Jahre" lang - fast an wie das Zentrum der Welt.
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€26.00
Chronist der wilden Jahre. Mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer Republik
Zwischen Glanz und Krise - mit Siegfried Kracauer durch die Weimarer RepublikTanzpaläste, Kaufhausfenster, Bestsellerlisten - der vielleicht schärfste Chronist der Goldenen Zwanziger Siegfried Kracauer sah in den Oberflächen der Weimarer Republik die Tiefe der Gesellschaft.In seinem kulturhistorischen Streifzug erschließt Jens Wietschorke die Zeitungsminiaturen Kracauers neu und bringt sie in Dialog mit der Gegenwart. So entsteht ein einzigartiger Zugang zu einer Epoche voller Krisen und Kreativität, deren kulturelle Dynamik und gesellschaftliche Spannungen heute aktueller sind denn je.
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€28.00
Wissensräume jenseits der Universität
Zur Rolle außerakademischer Räume im Aufbau der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert - Forschungsheime, Reforminstitute und Denkzirkel als alternative Wissensinfrastrukturen.Wie lässt sich die Geschichte der Kultur- und Sozialwissenschaften schreiben, wenn man den Blick über die Universitäten hinaus weitet? In diesem Band wird nach außeruniversitären Räumen der Wissensproduktion gefragt, die in der Weimarer Republik Konjunktur hatten: Forschungskollegs, Reforminstitute, Genossenschaften, Stiftungen, Erkenntniskollektive und Lebensschulen. In exemplarischen Fallstudien werden diese Infrastrukturen, ihre Akteur:innen und soziokulturellen Einhegungen untersucht. Die Genese dieser Wissensräume reicht von der Kulturkritik der Zwischenkriegszeit bis zu kooperativen Praxisformen, von apodiktischen Neuanfängen im Kontext des Umbruchs von 1918/19 bis zu institutionellen Experimenten an der Schnittstelle zu Kunst- und Lebensreform. Somit erschließt sich ein bislang wenig kartiertes Feld der Wissenschafts- und Ideengeschichte und bietet sich ein anregender Fundus für alle, die sich für die pluralen Entstehungskontexte kultur- und sozialwissenschaftlicher Denkraumschöpfungen interessieren - jenseits disziplinärer Linien und universitärer Mauern.
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€38.00
Hanna Reitsch
Sie war ehrgeizig, erfolgreich und beliebt: Hanna Reitsch, die berühmte Testpilotin erprobte die wichtigen Maschinen von Hermann Görings Reichsluftwaffe, wurde von Adolf Hitler mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse ausgezeichnet und erlangte weltweite Berühmtheit, als sie 1938 den ersten Hubschrauber in einer geschlossenen Halle flog. Doch "Hitlers Überfliegerin" diente auch der NS-Propaganda und wollte andere Piloten als Selbstmordflieger in den sicheren Tod schicken. Legendär ist ihr Flug vom 26. April 1945 in das bereits fast vollständig besetzte Berlin, um Hitler wenige Tage vor seinem Selbstmord in seinem Führerbunker zu besuchen. "Unsere Hanna", wie sie im Volk genannt wurde, blieb auch nach dem Zweiten Weltkrieg beliebt. Aber es gab auch Kritik an ihr: War sie, die Hitler über dessen Tod hinaus die Treue hielt, wirklich die naive, unpolitische Patriotin, die nur Flugzeuge fliegen wollte? Oder war sie eine überzeugte und fanatische Nationalsozialistin, wie ihre Kritiker meinen? Anhand bislang unbekannter Aussagen Reitschs kann die erste Biografie der berühmten Pilotin aus der Feder eines deutschen Historikers diese Frage nun erstmals und endgültig klären.Armin Fuhrer zeichnet spannend erzählt das spektakuläre Leben Hanna Reitschs nach und wertet zum ersten Mal alle persönliche Unterlagen aus.
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€29.90
Eduard Arnhold
Die aktualisierte, erweiterte Neuausgabe der Biographie von Eduard Arnhold erscheint im 100. Todesjahr des bis heute durch seine Aktivitäten und Stiftungen nachwirkenden Förderers von Künsten und Wissenschaften. Geehrt wurde Arnholds Werk, das auch im Zusammenwirken mit seiner Ehefrau Johanna entstand, erst jüngst, als im November 2024 auf dem Kulturforum in der Mitte Berlins der "Johanna und Eduard Arnhold Platz" eingeweiht wurde.Eduard Arnhold (1849-1925), Sohn eines reformbewussten Armenarztes der jüdischen Gemeinde in Dessau, brachte es mit kaum 25 Jahren vom Lehrling zum Mitinhaber des Berliner Kohlehandelsunternehmens Caesar Wollheim. Die von ihm bald ganz übernommene Firma entwickelte er zu einem führenden Energieversorger des Kaiserreichs, förderte neue Verkehrswege und den Bau des Zeppelins, war Wirtschaftsberater Wilhelms II., dessen nationalistische Kulturpolitik er gleichwohl als bedeutendster Sammler französischer Impressionisten in Deutschland und als Mäzen der Berliner Nationalgalerie oder der Pinakothek in München wirkungsvoll konterkarierte. Arnhold stiftete für jüngere Künstlerinnen und Künstler die Villa Massimo, heute die Deutsche Akademie in Rom, begründete zusammen mit Johanna Arnhold soziale und wissenschaftliche Einrichtungen, unterstützte Künstler wie Max Liebermann, Arnold Böcklin oder Emil Nolde. Große Teile von Arnholds berühmter Gemäldesammlung sind nach seinem Tod in den Jahren der NS-Herrschaft und durch Kriegszerstörungen verloren gegangen.
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€14.90