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Geschichte der Russischen Revolution
Nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 durch die stalinistische Bürokratie sind trotz zahlreicher historischer Detailstudien weder der Charakter der Oktoberrevolution noch die Degeneration und das Scheitern des aus ihr hervorgegangenen Arbeiterstaates einer breiteren Öffentlichkeit klar, obwohl die Existenz der Sowjetunion die gesamte Geschichte des 20. Jahrhunderts in einem hohen Ausmaß geprägt hat.Nur die Schriften Trotzkis - das gilt vor allem für die beiden Bände zur 'Geschichte der Russischen Revolution', die 'Permanente Revolution' und die 'Verratene Revolution'- ermöglichen ein grundlegendes Verständnis des Aufstiegs, der Degeneration und des Zusammenbruchs der Sowjetunion und damit der Weltlage des gesamten vorigen Jahrhunderts. Aber Trotzkis Geschichte der Russischen Revolution ist nicht nur ein geniales Werk der marxistischen Geschichtsschreibung, sondern gleichzeitig ein Stück Weltliteratur, das so manches fiktive Werk in den Schatten stellt. Der Autor beschreibt vom heutigen Standpunkt aus lange zurückliegendeEreignisse und Personen, die in der Gegenwart nur wenige Menschen - ausgenommen Historiker - noch kennen und einordnen können, aber seine Beschreibungen sind ungeheuer spannend und kurzweilig. In vielen Artikeln, Büchern oder Briefen finden sich Würdigungen von Trotzki als Schriftsteller. Das Werk liegt in der hervorragenden Übersetzung von Alexandra Ramm-Pfemfert vor.
Book | Deutsch
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Das vermessene Volk
Die Statistik war nicht nur symbolische Ressource deutscher Nationalismen - in Daten übersetzt wurde Ethnizität zur verwaltbaren Tatsache.Die Nationalitätenstatistik veränderte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur die Vorstellungen davon, was eine Nation sei, sondern auch Praktiken und Politiken, die sich auf diese Vorstellungen bezogen. Lag an ihrem Beginn die Idee, die offenen Fragen des deutschen Nationaldiskurses nach ethnopolitischen Zugehörigkeiten und Grenzziehungen zu beantworten, wurde sie um 1900 zur wichtigen symbolischen Ressource deutscher Nationalismen. Die Techniken des Erfassens und Kartierens übersetzten das Nationale zudem in eine schalt- und verwaltbare Tatsache staatlicher Ethnopolitik. Zusehends in den Fokus gerieten die östlichen Grenzländer des Deutschen Reichs.Der Autor untersucht die Quantifizierung des Nationalen von den 1860er- bis in die 1940er-Jahre. Über einen Zeitraum von rund 80 Jahren suchten Statistiker nach Wegen, die ethnopolitischen Kategorien von Volk, Nation und 'Rasse' in statistische Daten zu übersetzen. Zugleich wurde die Nationalitätenstatistik während des deutschen Zugriffs auf das östliche Europa in beiden Weltkriegen zu einer bevölkerungspolitischen Technologie, die ethnische 'Säuberungen' nicht nur denk-, sondern auch umsetzbar machte.Die Studie wurde mit dem Förderpreis der Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik ausgezeichnet
Book | Deutsch
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Ballade van de Groote Oorlog: Het westelijk front in 80 gedichten
Book | Niederländisch
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Die Inflation von 1923
Vor 100 Jahren fand in Deutschland eine Geldvernichtung unvorstellbaren Ausmaßes statt. Kein anderes westliches Land hat in seiner jüngeren Geschichte eine Hyperinflation dieser Intensität erlebt. Obwohl die Zeitzeugen längst tot sind, werden in fast jeder Familie die Geschichten aus der Zeit, als das Kilo Rindfleisch 2,6 Billionen Mark kostete und die Großmutter den Ofen mit Millionenscheinen beheizte, bis heute weitererzählt. Die Ängste und Nöte haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt.Doch wie konnte es überhaupt zu jener gigantischen Geldentwertung kommen? Welche Entscheidungen der Finanzpolitiker und Notenbanker haben dazu geführt? Warum konnte die Regierung die Inflationsspirale nicht stoppen? Und wie erlebten die Menschen diese Zeit im Alltag? Frank Stocker liefert Antworten auf diese Fragen. Er erzählt, wie das Land zunächst allmählich und dann immer schneller in den Strudel des Geldverfalls geriet, was ihn verursachte und was ihn beschleunigte, wie die Verantwortlichen um einen Ausweg rangen und ihn erst spät fanden. Und er wirft einen Blick in die Zukunft: Kann so etwas tatsächlich noch einmal passieren? Und sind wir vielleicht schon auf dem Weg dorthin?Frank Stocker gelingt es auf meisterhafte Weise, die politischen Kräfteverhältnisse zu skizzieren, die finanzpolitischen Entscheidungen zu erklären, die volkswirtschaftlichen Folgen zu beleuchten und zugleich das gesellschaftliche Klima zu erfassen. In 50 kurzweiligen Kapiteln nähert er sich der größten deutschen Geldkatastrophe auf solch spannende Weise, dass Sie vergessen werden, dass Sie ein Sachbuch in den Händen halten.
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The Great War and the Middle East
The First World War in the Middle East swept away five hundred years of Ottoman domination. It ushered in new ideologies and radicalised old ones - from Arab nationalism and revolutionary socialism to impassioned forms of atavistic Islamism. It created heroic icons, like the enigmatic Lawrence of Arabia or the modernizing Atatürk, and destroyed others. And it completely re-drew the map of the region, forging a host of new nation states, including Turkey, Iraq, Syria, Jordan, Lebanon, and Saudi Arabia - all of them (with the exception of Turkey) under the 'protection' of the victor powers, Britain and France. For many, the self-serving intervention of these powers in the region between 1914 and 1919 is the major reason for the conflicts that have raged there on and off ever since. Yet many of the most commonly accepted assertions about the First World War in the Middle East are more often stated than they are truly tested. Rob Johnson, military historian and former soldier, now seeks to put this right by examining in detail the strategic and operational course of the war in the Middle East. Johnson argues that, far from being a sideshow to the war in Europe, the Middle Eastern conflict was in fact the centre of gravity in a war for imperial domination and prestige. Moreover, contrary to another persistent myth of the First World War in the Middle East, local leaders and their forces were not simply the puppets of the Great Powers in any straightforward sense. The way in which these local forces embraced, resisted, succumbed to, disrupted, or on occasion overturned the plans of the imperialist powers for their own interests in fact played an important role in shaping the immediate aftermath of the conflict - and in laying the foundations for the troubled Middle East that we know today.
Book | Englisch
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Die Geschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald 1913-1965
Autoren Günter Fromm und Harald Rockstuhl, fester Einband, 2. erweiterte und ergänzte Auflage 2019, 246 Seiten und 260 Abbildungen. InhaltsverzeichnisVorwort Zeittafel der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Lageplan der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Entwicklung der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Vorgeschichte/Verwirklichung der Eisenbahn über den RennsteigZur Vorgeschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Vorbereitungen und der Bau der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald Höhenprovil Eröffnung der Kleinbahn und ihre endgültige Fertigstellung Entwicklung der Kleinbahn-AG bis zur Übernahme durch die DR 1949 Allgemeines, Betrieb und Verkehr Bahntrasse vom Bahnhof Rennsteig nach Allzunah 1938 Bahntrasse vom Bahnhof Frauenwald Richtung Allzunah 1939 Luftbild Bahnhof Frauenwald und Bahnhof Allzunah 19.7.1945 Luftbild Bahnhof Rennsteig am 19.7.1945 mit ehemaligen Rüstungswerk. Oberbau, bauliche Anlagen und Gebäude Bahnhof Frauenwald Fahrzeuge 1911-1947 Die Kleinbahn nach der Übernahme durch die DR bis zur Stilllegung Allgemeines, Betrieb und Verkehr Luftbild Bahnhof Frauenwald am 21.6.1953 Luftbild Haltepunkt Allzunah am 21.6.1953 Luftbild Bahnhof Rennsteig am 21.6.1953 Die Kleinbahn 1955-1960 im Schnee Fahrzeuge 1947-1965 Das Ende der Kleinbahn am 13. Februar 1965 Unfälle und Störungen auf der Kleinbahn Exkursionen der Autoren 1982-1996 Exkursion 1982 von Günter Fromm mit Horst Thormann nach Frauenwald Exkursion 1984 von Günter Fromm nach Frauenwald Exkursion 1994 von Günter Fromm nach Frauenwald Ausstellung 1994 am Bahnhof Rennsteig Ehemaliger Bahnhof Frauenwald und Bf. Rennsteig im Juli Laurabahn 2017 Bahnhof Frauenwald Laurabahn-Stilleben von Tino Senglaub am Ortsausgang von Frauenwald Spielplatz in Frauenwald am Rondell 2017 Luftbild von Allzunah und Frauenwald am 10.4.2017 Laurabahn 2017 - Haltepunkt Allzunah Bahnhof Rennsteig 2013 und 2017 Verwendete Abkürzungen Quellenangaben
Book | Deutsch
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Oorlogsstudenten: brieven en dagboeken uit Gent tijdens de Eerste Wereldoorlog
Book | Niederländisch
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Der Anfang vom Ende des alten Europa
Es gilt weithin als unzweifelhaft, dass das Deutsche Reich einen wesentlichen Anteil am Ausbruch des Weltkriegs 1914 hatte, dass es während des vierjährigen blutigen Ringens sehr expansive Ziele verfolgte und im Falle eines Sieges seinen Gegnern einen harten Frieden auferlegt hätte. Dass es sich tatsächlich anders verhielt, zeigt diese Studie. Sie fragt zunächst nach der Haltung der Mächte zum Krieg 1914 und erörtert dann deren Einstellung zum Frieden bis zum Versailler Vertrag 1919. Während dieses Zeitraums waren England und Frankreich nie zu einem Verständigungsfrieden bereit, wohl aber Deutschland und Österreich-Ungarn. Abschließend geht es um die Auswirkungen des Versailler Vertrags. Dessen Reparationsregelungen trugen entscheidend zu den großen Wahlerfolgen der NSDAP ab 1930 bei. Hätten sich die Staaten der Entente während des Krieges auf einen Verständigungsfrieden eingelassen, so wäre die Geschichte seither sehr anders verlaufen. Der Krieg wäre dann nicht der Anfang vom Ende des alten Europa geworden.
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Forum Geschichte - Gymnasium Bayern - Sekundarstufe I. 4: 9. Jahrgangsstufe - Vom Ende des 1. Weltkriegs bis zur Gegenwart
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Kein schönrer Tod ...: Die Militarisierung der männlichen Jugend und ihr Einsatz im Ersten Weltkrieg 1890-1918
Book | Deutsch
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Der kommende Sturm
Das Buch über die größte Frage unserer Zeit: Krieg oder Frieden?Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg?Die Weltordnung wankt: Immer mehr Großmächte ringen um Vorherrschaft - in Technologie, Handel und geopolitischen Zonen. Eindringlich warnt Odd Arne Westad vor den Gefahren eines neuen globalen Krieges von nie dagewesenem Ausmaß. Mit seiner tiefen Kenntnis der Vergangenheit schildert er die Parallelen zwischen der heutigen multipolaren Welt und der Vorkriegszeit vor 1914. Er zeigt, warum wir neue Wege in Diplomatie, Abschreckung und Kompromissfähigkeit brauchen - bevor es zu spät ist.Die internationale Ordnung, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Ausbruch eines globalen Krieges scheint wahrscheinlicher denn je. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie gibt wiederkehrende Muster preis. Um die Bedrohungen in dieser komplexen Welt zu verstehen, müssen wir auf die Lehren des frühen 20. Jahrhunderts blicken, das unserer Zeit auf unheimliche Weise ähnelt: Eine Zeit, in der Großmächte um regionale Dominanz rangen, Nationalismus, Populismus und Zollkriege auf dem Vormarsch waren. Scharfsinnig argumentiert Westad, dass unsere bisherigen Vorstellungen von internationaler Diplomatie nicht mehr greifen. Er plädiert für einen neuen Umgang mit Kompromissbereitschaft, nuklearer Abschreckung sowie diplomatischer Sprache und Praxis, bevor sich die alten Fehler wiederholen. Denn wer die Geschichte kennt, weiß: Der nächste Sturm kündigt sich leise an. Doch seine Wucht könnte alles übertreffen, was die Menschheit je erlebt hat.
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€26.00
New York and London.
After the First World War, the Berlin theater critic Alfred Kerr travels to America and Great Britain. Kerr, who calls New York the "greatest city in the world", visits the Broadway theaters and Wall Street, marvels at the subway, Times Square and Grand Central Station. He writes about Eugene O'Neill's The Hairy Ape, talks to the satirist Henry Louis Mencken, the railroad magnate W. Averell Harriman - banking partner of the Bush family - and Adolph Ochs, the publisher of the New York Times. In London, he meets the poet George Bernard Shaw. But the book, written concisely and wittily, is much more than just a travelogue. After the war, when the mood in America and England became extremely hostile towards Germany, when German professors were dismissed and propaganda films agitated against Germany, Kerr is on a mission to explore the situation and ask for understanding and help for the fragile Weimar democracy."Although a major literary and cultural figure in pre-1933 Germany, the writer and critic Alfred Kerr is sadly little known in Britain where he spent his last years in exile and where he is best known, if at all, as the father of artist and children's author Judith Kerr. By translating Kerr's exile memoir, I Went to England, Alan Bance has already helped to redress this balance. He now brings Kerr's reflections on America and Britain in the years after the First World War to an anglophone audience, capturing Kerr's individual and aphoristic style. Kerr's reflections on subjects as diverse as postwar Anglo-American attitudes to the Germans, the skyscrapers of New York, a trip to the Henley Regatta or the beauty of the Scottish landscape offer a brilliant and kaleidoscopic view of a German traveller's experiences in the USA and Britain in the early 1920s."-Susan Reed, Lead Curator Germanic Collections, British Library, LondonHas there ever been a better traveling companion than Alfred Kerr? Urbane, keen-eyed, and generous in spirit, he surveyed New York in the Roaring 20s-"the most alert, the most stupendous, the truly newest of new worlds"-capturing its throbbing intensity in quick brushstrokes before taking on Britain, with London as his starting point. "New York and London" is a kaleidoscopic, breathless tour straddling two continents, filled to the brim with rapid-fire observations, philosophical asides, pithy character studies, and sharp commentary on national character. "My advantage is that I come from somewhere else, with a fresh eye for differences," he wrote. Precisely. -William Grimes, The New York TimesAlfred Kerr, feuilletonist and phrase-coining tastemaker, was the great theater critic of the Weimar Republic. As this pungent and addictive volume shows, he was also one of the great travel writers.-Drew Lichtenberg, Dramaturg and Theater Critic
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€12.00
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Friedrich Ebert - Reden als Reichstagsabgeordneter (1912-1918)
Dieser Band präsentiert erstmals in vollständiger Edition alle Reden Friedrich Eberts im Reichstag von 1912 bis 1918. Die Reden zeigen eindrucksvoll, wie sich Ebert vom eher unauffälligen Parteifunktionär der SPD zum maßgeblichen Akteur der Parlamentarisierung in der Endphase des Kaiserreichs entwickelte. Besonders in den Jahren des Ersten Weltkriegs trat Ebert zunehmend als Verteidiger innenpolitischer Reformen, einer sozialen Friedensordnung und einer Demokratisierung des politischen Systems hervor. Der Band ermöglicht nicht nur einen neuen Blick auf Eberts Rolle als Reichstagsabgeordneter, sondern dokumentiert zugleich die politische Auseinandersetzung um Reform, Krieg und Frieden im Deutschen Kaiserreich unmittelbar vor dessen Zusammenbruch.
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Schicksalsstunden einer Demokratie
Wie widersteht man einer Diktatur? Volker Ullrichs Biographie des großen Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke <BR> <BR> Demokratien sind fragil. Freiheiten, die fest errungen scheinen, können verspielt werden. Wenige historische Ereignisse verdeutlichen dies so eindringlich wie das Scheitern der Weimarer Republik. Volker Ullrich erzählt eines der größten Dramen der Weltgeschichte - anschaulich, spannend und nahe an den handelnden Personen. Chancen blieben ungenutzt, Alternativen wurden verspielt. Nichts war zwangsläufig oder unvermeidbar. Die Schicksalsstunden einer Demokratie, es gab sie von den Anfängen in der Revolution von 1918 bis zu den verhängnisvollen Tagen im Januar 1933. Es kommt auf die konkreten Handlungen einzelner Personen an - damals wie heute. Eine Lektüre, die beklemmende Parallelen zur Gegenwart zeigt. <BR> <BR>Die Geburt der Weimarer Republik stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Das deutsche Kaiserreich hatte den Weltkrieg krachend verloren. Der Versailler Vertrag legte dem besiegten Land harte Bedingungen auf. Eine nicht abreißende Kette von Krisen - unterbrochen nur durch eine Phase scheinbarer Stabilisierung Mitte der 20er Jahre - erschütterte die Republik. Doch trotz aller Belastungen - das Experiment der ersten deutschen Demokratie war nicht von allem Anfang an auf ein ruhmloses Ende angelegt. In seinem packenden Buch zeigt der renommierte Historiker und Publizist Volker Ullrich, dass es immer wieder Gelegenheiten gab, die Weichen anders zu stellen, von der Gründungsphase der Republik bis zum Januar 1933. So ist Ullrichs Buch auch eine eindringliche Mahnung: Wir haben es in der Hand, ob die Demokratie siegt oder scheitert.
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Deutsche Flugabwehr 1870-1945
Im 19. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Flugabwehr für die Kriegsführung in Europa stetig zu. Neue Systeme erzielten eine deutlich höhere Treffergenauigkeit und Reichweite. Im Ersten Weltkrieg wurden auf allen Seiten Artilleriewaffen zur Flugabwehr eingesetzt. Nach 1918 verlangsamte sich die Entwicklung, um Anfang der Dreißiger an Fahrt aufzunehmen. Übersichtlich gegliedert vermittelt diese umfassende Dokumentation die technischen und zeitgeschichtlichen Entwicklungen und Zusammenhänge der Flugabwehr und Artillerie von Reichswehr und Wehrmacht bis 1945, die selbst für sachkundige Betrachter bislang schwer zu durchschauen war.
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Istanbul 1914-1922
Istanbul's population greatly suffered during WWI. Sanitary problems, pauperization, mortality rise deteriorated everyday life. The flows of refugees and military mobilization were major issues. Paradoxically, its Greek orthodox community increased in 1914-1918. After the Mudros Armistice (October 1918), it could hope for the Ottoman Empire's dismemberment and the return of Constantinople to the Greek fold. The events that followed and led to the birth of the Republic of Turkey would put an end to their expectations. The deterioration of everyday material life, the loyalty of Istanbul Greeks to the Ottoman State in wartime, ordinary people's position towards Hellenic irredentism are the main themes explored through the archives of Greek Orthodox parishes of the city and those of the Ecumenical Patriarchate of Constantinople.
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