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Economic History
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€18.00
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Die Inflation von 1923
Vor 100 Jahren fand in Deutschland eine Geldvernichtung unvorstellbaren Ausmaßes statt. Kein anderes westliches Land hat in seiner jüngeren Geschichte eine Hyperinflation dieser Intensität erlebt. Obwohl die Zeitzeugen längst tot sind, werden in fast jeder Familie die Geschichten aus der Zeit, als das Kilo Rindfleisch 2,6 Billionen Mark kostete und die Großmutter den Ofen mit Millionenscheinen beheizte, bis heute weitererzählt. Die Ängste und Nöte haben sich tief ins kollektive Gedächtnis der Deutschen eingebrannt.Doch wie konnte es überhaupt zu jener gigantischen Geldentwertung kommen? Welche Entscheidungen der Finanzpolitiker und Notenbanker haben dazu geführt? Warum konnte die Regierung die Inflationsspirale nicht stoppen? Und wie erlebten die Menschen diese Zeit im Alltag? Frank Stocker liefert Antworten auf diese Fragen. Er erzählt, wie das Land zunächst allmählich und dann immer schneller in den Strudel des Geldverfalls geriet, was ihn verursachte und was ihn beschleunigte, wie die Verantwortlichen um einen Ausweg rangen und ihn erst spät fanden. Und er wirft einen Blick in die Zukunft: Kann so etwas tatsächlich noch einmal passieren? Und sind wir vielleicht schon auf dem Weg dorthin?Frank Stocker gelingt es auf meisterhafte Weise, die politischen Kräfteverhältnisse zu skizzieren, die finanzpolitischen Entscheidungen zu erklären, die volkswirtschaftlichen Folgen zu beleuchten und zugleich das gesellschaftliche Klima zu erfassen. In 50 kurzweiligen Kapiteln nähert er sich der größten deutschen Geldkatastrophe auf solch spannende Weise, dass Sie vergessen werden, dass Sie ein Sachbuch in den Händen halten.
Book | Deutsch
€27.00
10 x DNA
Verstehe die Technologien, die unsere Zukunft bestimmen - von künstlicher Intelligenz bis Biotech - und entwickle ein Mindset, das dich bereit für die kommenden Umbrüche macht.Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära. Auf Basis der Digitalisierung werden Technologien wie künstliche Intelligenz, 3D-Druck und synthetische Biologie unser Leben tiefgreifend verändern. Das Zeitalter des exponentiellen Fortschritts birgt Risiken, aber auch unfassbare Chancen, die wir als Gesellschaft jetzt dringend ergreifen sollten.Dieses Buch erklärt verständlich und unterhaltsam die neuen Technologien und zeigt anhand konkreter Beispiele ihre Auswirkungen auf unseren Alltag. Es will die Angst vor Neuem nehmen und stattdessen zielführend auf die Digitale Revolution vorbereiten.Die aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe des SPIEGEL-Bestsellers - ein Must-read für alle, die an die Zukunft glauben! Ausstattung: 4-farbig, ca. 50 farbige Abbildungen
Book | Deutsch
€12.00
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Die Aachener Nadelindustrie
Die Region Aachen gehörte über Jahrhunderte zu den führenden Standorten für die Produktion von Nadeln in der Welt. Dank der Innovationskraft der Aachener "Nadler" trotzte die Branche mehr als 300 Jahre allen politischen und ökonomischen Krisen. So wurde sie für die Menschen in der Region zu einem identitätsstiftenden Faktor. Dennoch erlebte die Branche in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen beinahe beispiellosen Niedergang. Ähnlich wie die Textilindustrie litten auch die Nadelhersteller zunehmend unter internationaler Konkurrenz. Steigenden Kosten am heimischen Standort setzten sie zusätzlich unter Unterdruck. Der Branche gelang es nicht, ihr Know-how zu nutzen und daraus in der Breite ein neues, zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln.Mit seinem Buch legt Robert Peters die erste systematische Gesamtdarstellung zur Geschichte der Aachener Nadelindustrie vor. Er vollzieht dabei die Entwicklung der Branche von der handwerklichen Nadelherstellung im 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach. Warum wurde grade Aachen zum Zentrum der internationalen Nadelindustrie? Welche Persönlichkeiten prägten die Branche und deren Entwicklung? Und warum gelang es den hiesigen Unternehmen nicht, sich zukunftsfähig aufzustellen? Robert Peters nimmt seine Leser mit auf eine Reise durch vier Jahrhunderte Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte. Das Buch zeigt eindrücklich, warum es sich lohnt, nicht nur von Erfolgen und Prosperität zu berichten. Grade aus der Geschichte des Scheiterns lassen sich wichtige Lehren für Gegenwart und Zukunft ziehen.
Book | Deutsch
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€36.80
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Geld, Handel, Wirtschaft
Der Band enthält Beiträge zu wirtschaftlichen Fragen im Heiligen Römischen Reich. Im Einzelnen geht es um Geld- und Ordnungspolitik, Geldbeschaffung durch Lotteriespiele, Spielschulden, kanonisches Zinsverbot und Rentenkauf, Handel und Handelsverbote, Zünfte, Allodifikation von Ritterlehen, Haftungsbeschränkungen von Frauen im Konkurs, Debitkommissionen, Korruption am Reichskammergericht und Einkünfte der Richter am Reichshofrat. Erstmalig wird zu den meisten dieser Themen die Rechtsprechung des Reichskammergerichts, des Reichshofrats und des Wismarer Tribunals ausgewertet.
Book | Deutsch
€126.95
€164.95
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Europa im Mittelalter
Lebendig erzählte Geschichte: Von der Völkerwanderung bis zur Reformation - Das Standardwerk in NeuausgabeMit seiner 'Histoire de l'Europe' schuf der berühmte belgische Historiker Henri Pirenne eines der weltweit bedeutendsten Werke zur Geschichte des mittelalterlichen Europa. Wie kaum einem anderen ist es ihm gelungen, die Entwicklungslinien von rund tausend Jahren europäischer Geschichte auf das Lebendigste nachzuzeichnen und die großen und kleinen Zusammenhänge dieser spannenden Zeit begreifbar zu machen. Pirennes 'Europa im Mittelalter' ist nicht nur das Werk eines großen Historikers, sondern auch das eines grandiosen Erzählers.- Der History-Klassiker- Umfassendes Kompendium und Standardwerk für Geschichtsinteressierte, Europa- und Mittelalterfans- Gut gegliederter Überblick und universelle Darstellung europäischer Geschichte: anschaulich geschrieben
Book | Deutsch
€9.95
Eigentumspolitik vom Kaiserreich bis zur Weimarer Republik
Gegenwärtige Eigentumskonflikte sind omnipräsent, etwa wenn es um öffentlichen Raum, den Wohnungsmarkt, das Einfrieren von Finanztiteln vermeintlich feindlicher politischer Blöcke oder um die Transformation hin zu einer sharing-economy geht. Der vorliegende Band untersuchtdie historische Dimension dieser Konflikte und forscht zu Eigentum im Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik. Die Beiträge des Bandes zeigen auf, wie historische Akteurinnen und Akteure ihre jeweiligen politischen Agenden voranbrachten, indem sie auf Eigentumgestützte Argumente ins Feld führten.
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€40.00
Handwerk Ost
Von den 'Meistern des Mangels' zu den Hoffnungsträgern der Marktwirtschaft.Wirtschaft in der DDR - das waren nicht nur die volkseigenen Kombinate, HO-Geschäfte und Genossenschaften, sondern auch eine Vielzahl kleiner privater Handwerksbetriebe, die in der Mangelwirtschaft Reparaturen, Dienstleistungen und Waren anboten. Als letzte Überreste privaten Wirtschaftens wurden sie nach dem Fall der Mauer unversehens zu Hoffnungsträgern der Transformation. Trotz enormer Risiken behaupteten sich erstaunlich viele von ihnen in der Marktwirtschaft. Eine Welle von Neugründungen und die Abwicklung der großen VEBs hatten zur Folge, dass in den frühen 1990er Jahren mehr Ostdeutsche im Handwerk arbeiteten als in der Industrie.
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€28.00
Die wunderbare Welt von HERmann TIEtz
Geschichte der WarenhausparadieseWarenhäuser veränderten das Wesen des Einzelhandels seit dem späten 19. Jahrhundert grundlegend. Ihre Einkaufspaläste waren monumentale Symbole der modernen Massenkonsumgesellschaft, die sie zugleich ermöglichten wie verkörperten. Wenige, zumeist jüdische Namen standen dabei im Vordergrund: Abraham Wertheim, Rudolf Karstadt, Hermann Wronker, Salman Schocken, Helmut Horten und natürlich Hermann Tietz und Leonhard Tietz. Die nach ihren Gründern benannten Häuser waren für lange Zeit die unbestrittenen Anziehungspunkte der Waren- und Kundenströme, ihre Schaufenster gaben den großen Städten ein Gesicht, sie zogen Bewunderer und Kritik geradezu magisch an. Erst seit den 1980er Jahren verblasste ihr Bild, als sie fast durchweg dem Strukturwandel zum Opfer fielen. An ihre Stelle traten neue Formen des Einkaufs, doch ist die Erinnerung an die große Zeit der Konsumtempel deshalb nicht untergegangen. Hermann Tietz/Hertie, dessen Geschichte in diesem Buch rekonstruiert wird, war eines ihrer herausragenden Beispiele. Es steht gleichermaßen für Größe und Erfolg wie für Verfolgung, Krise und Niedergang: von der "Arisierung" in der Zeit des Nationalsozialismus über den phönixhaften Wiederaufstieg nach 1945 bis zum Bedeutungsverlust der Warenhäuser um die Jahrtausendwende.Ausstattung: 4c
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€58.00
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DGB, IBFG und die Anfänge der europäischen Integration 1949-1958
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) spielten in der frühen europäischen Integration eine große Rolle, konnten sie doch in der jungen Bundesrepublik große politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkmacht entfalten. Diese nutzten sie auch, um Einfluss auf die deutsche Außenpolitik bzw. die europäische Integration zu nehmen. Der DGB war zudem selbst personell und organisatorisch etwa im IBFG stark international vernetzt. In dieser Studie untersucht Severin Cramm anhand bisher unveröffentlichter Quellen die Europapolitik des DGB von 1949 bis 1962 im Austausch mit der deutschen Bundesregierung, europapolitischen Funktionären und anderen Gewerkschaften. Der Fokus liegt auf der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), den gescheiterten Besprechungen zur Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG), den Römischen Verträgen (EWG & EURATOM), der beschleunigten Einführung des Gemeinsamen Marktes (Hallstein-Plan) und der Errichtung der Europäischen Freihandelszone (EFTA).
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€82.40
€100.00
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Henkel
Persil, Pril, Pritt - 150 Jahre Henkel <BR> Das 1876 von Fritz Henkel gegründete Unternehmen Henkel ist ein Kind des frühen Deutschen Kaiserreichs. Der steigende Lebensstandard der Bevölkerung erhöhte die Nachfrage nach Konsumgütern des täglichen Bedarfs, die das Unternehmen mit seinem schnell wachsenden Waschmittelgeschäft bedienen konnte. 1907 kam das geradezu revolutionäre Waschmittel Persil auf den Markt, das bis heute wohl die bekannteste Marke von Henkel ist. Joachim Scholtyseck fragt nach den Erfolgsfaktoren, die aus dem Start-up ein florierendes Familienunternehmen machten, arbeitet die Rolle der Firma im "Dritten Reich" auf und zeigt, wie Henkel ein "Global Player" wurde, der heute mit seinen Marken, Innovationen und Technologien nicht nur im Konsumenten-, sondern auch im Industriegeschäft erfolgreich tätig ist. <BR><BR>Persil, Pril, Schwarzkopf, Pritt oder Loctite - viele Marken, die zum Unternehmenskosmos von Henkel gehören, sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Alltagslebens. Nur wenigen jedoch dürfte die vielschichtige und wandlungsreiche Geschichte bekannt sein, die sich hinter dem Namen Henkel verbirgt. Wie gelang es, dass sich Henkel vom Waschmittelhersteller zum Weltkonzern wandelte, der heute nicht nur im Konsumentengeschäft starke Marktposition hat, sondern im Bereich Klebstoffe weltweit zum Marktführer aufgestiegen ist? Unter dieser Leitfrage wird die faszinierende Geschichte des Unternehmens umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage nachgezeichnet. <BR> <BR> <BR> - 150 Jahre Henkel am 26. September 2026 - Wie aus einem Waschmittelproduzenten ein Weltunternehmen wurde - Persil, Pril, Pritt - Marken, die jede und jeder kennt - Ein Unternehmen, dessen Produkte das Alltagsleben prägten und prägen - Ein wichtiges Stück deutscher Industriegeschichte - Geschrieben von einem der besten deutschen Unternehmenshistorikern
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€38.00
Die zweite Belegschaft
Leiharbeit wird gemeinhin mit den 'neoliberalen' Arbeitsmarktreformen der jüngsten Vergangenheit assoziiert. Anna Elisabeth Keim kann in dieser Studie dagegen erstmals empirisch fundiert zeigen, dass diese Arbeitsform in Deutschland eine deutlich längere Geschichte hat. Ausgehend von arbeitsrechtlichen Debatten in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, verfolgt sie die Spur erster Erscheinungsformen der Leiharbeit bis in die frühe Bundesrepublik. Ihre Untersuchung fokussiert auf die Phase des westdeutschen Nachkriegsbooms, in dem Leiharbeitsverhältnisse - trotz zeitweiligen Verbots - in Grauzonen des Arbeitsmarkts praktiziert und gesellschaftlich problematisiert wurden. Sie weist zudem nach, wie sich in der Bundesrepublik um 1960 eine Branche für 'Zeit-Arbeit' herauszubilden begann und wie die Akteurinnen und Akteure am Ende des Nachkriegsbooms die Verankerung der Leiharbeit als valides Arbeitsmarktsegment erreichten.
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€49.00
Geschäfte im Schatten des Holocaust
Profit durch Verfolgung: Deutsche Unternehmen im Nationalsozialismus <BR> <BR> Welche Rolle haben deutsche Großunternehmen in der NS-Zeit gespielt, wie stark waren sie an der Judenverfolgung beteiligt? Peter Hayes, ausgewiesener Holocaust-Experte, stellt 120 Firmen im Zeitraum von 1927 bis 1945 auf den Prüfstand und zeichnet dabei das erschütternde Bild einer korrupten antisemitischen Verfolgungspolitik unter den führenden Figuren des deutschen Wirtschaftslebens. <BR> <BR> Dass die deutsche Geschäftswelt an den Verbrechen des NS-Regimes beteiligt war, ist längst bekannt, nicht aber das Ausmaß ihrer Komplizenschaft. Dem NS-Staat gelang es, ein "Zuckerbrot und Peitsche"-Wirtschaftssystem zu etablieren, in dem der Erhalt von Staatsgeldern, abhängig von der Gunst der Machthaber, fast allein über den kommerziellen Erfolg eines Unternehmens bestimmten. Dazu gehörten von Anfang an Verrat und Verfolgung der jüdischen Mitarbeiter. Bereits vor dem Ausbruch des Kriegs 1939 war der Konformismus mit der auf den Krieg ausgerichteten Produktionspolitik und die daraus folgende Korruption der deutschen Geschäftsführung so weit gediehen, dass es unvermeidbar erschien, die Verbrechen des Regimes mitzutragen und sogar zu rechtfertigen. Peter Hayes leistet hier nach jahrzehntelanger Einsicht von lange zurückgehaltenen Archivmaterialien wahre Pionierarbeit und legt mit diesem Buch erstmals eine umfassende und aufklärende Darstellung über das Zusammenspiel von deutschen Großunternehmen und der NS-Wirtschaftspolitik vor.
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€38.00
Trügerischer Wohlstand
Vom Musterknaben zum Patienten? Die deutsche Wirtschaft seit der Wiedervereinigung <BR> <BR> Die Bundesrepublik befindet sich mitten in einer "Zeitenwende" und steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. In Politik und Medien kursieren viele irreführende Interpretationen der jüngeren Wirtschafts- und Sozialgeschichte, aus denen Handlungsempfehlungen für die Zukunft abgeleitet werden. Die Feinde der Demokratie zeichnen düstere Bilder und fordern radikale Veränderungen. Umso wichtiger ist es, eine nüchterne Bilanz der sozioökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorzunehmen. Das neue Buch des renommierten Wirtschaftshistorikers Hartmut Berghoff bietet eine faktenbasierte Bilanz der Leistungen und Probleme der frühen Berliner Republik. <BR><BR>"Trügerischer Wohlstand" ist die erste wirtschaftshistorische Analyse der Geschichte der Berliner Republik von der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart. Hartmut Berghoff benennt darin ihre Stärken, aber auch gravierende Fehlentwicklungen. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Erfolge die alten Strukturen verfestigten und notwendige Neuaufbrüche verhinderten. Die Bundesrepublik wurde zu einem Land der Widersprüche.
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€34.00
Verschwundene Verlage
Warum verschwanden in der DDR so viele Verlage?Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.
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€35.00
Im Morgengrauen der Digitalisierung
In den 1950er und 1960er Jahren hielten auch in der Bundesrepublik Deutschland die ersten Computer und Roboter Einzug in die Büros und Fabrikhallen. Schon damals stellte sich die Frage, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken und wie die Gewerkschaften diese Transformation bewältigen würden. Ralf Roth zeigt in diesem Buch detailliert, wie gut vorbereitet die IG Metall am Beginn des digitalen Zeitalters in die Verhandlungen mit den Arbeitgebern über die Folgen der Automation und der mit ihr erwarteten großen Effizienzsteigerung der Arbeit ging und wie sie die Kämpfe um die soziale und wirtschaftliche Teilhabe an den Modernisierungsgewinnen bestritt. Anfangs gestützt auf die Erfahrungen der US-amerikanischen Gewerkschaften, aber auch auf Analysen und Prognosen der noch jungen Arbeits- und Industriesoziologie, gelangen der IG Metall spektakuläre Erfolge, zu denen der Abschluss von 'Rationalisierungsschutzabkommen' und die Verkürzung der Arbeitszeit auf eine fünftägige 40-Stunden-Woche gehörten. Mit dem 'freien Samstag' gelang sogar nicht weniger als der Einstieg in die Freizeitgesellschaft, verbunden mit einer immensen Stärkung der Kaufkraft durch die Verbilligung zahlreicher Konsumgüter infolge eben der computergetriebenen Effizienzsteigerung der Arbeit.
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€39.00
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Ambivalente Beziehungen
Mit dem Abkommen über die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit vertieften sich die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Südkorea. Von 1961 bis 1993 führten beide Länder gemeinsame Modellprojekte, Forschungskooperationen, Beratereinsätze und Schulungsprogramme durch. Das führte zu einem Transfer von Material, Wissen und Praktiken. Südkorea betrachtete Deutschland als eine Alternative zu den USA und Japan, während die Bundesrepublik auch versuchte, den koreanischen Wirtschaftsmarkt zu erschließen. Mit der Entwicklung Südkoreas zum Schwellen- und Industrieland nahm die Asymmetrie in den bilateralen Beziehungen weiter ab und entwickelte sich langsam in eine Partnerschaft. Insbesondere die deutsch-koreanischen Akteure vor Ort verhandelten die Ausrichtung der Projekte, lösten Konflikte und gestalteten die Entwicklungspolitik mit.
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€42.52
€54.00
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Dreihundert Männer
Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander - und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens 'Deutschland AG' die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden: Er begleitet Nicolaus Otto und Gottlieb Daimler bei der Gemüseernte, wo die beiden genauso erbittert konkurrieren wie bei der Entwicklung neuer Motoren. Richter sitzt mit am Tisch, wenn die Gebrüder Mannesmann in Marokko irrwitzige Intrigen spinnen, und er pendelt mit Thomas Middelhoff von Bielefeld nach Essen, wenn dieser sich mit seinem Hubschrauber auf den Weg ins Büro macht. So entsteht ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.
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€32.00
"Moderne Form - neue Baustoffe"
Der beginnende Boom der Fertighausindustrie erfasste in den frühen 1960er-Jahren auch westdeutsche Stahlunternehmen wie Hoesch und Krupp. Ihr Einstieg in das Bauen für einen Endverbraucher:innenmarkt war der ökonomische Versuch einer neuen Produktdiversifikation und Absatzstrategie. Hierfür wurden Kooperationen beispielsweise mit der Chemischen Industrie aufgebaut, die ihrerseits neue Absatzmärkte suchte: mit Kunststoff beschichteter Stahl wurde von der Puderdose bis zum Fertighaus angeboten. Die sowohl in materialtechnischer, konstruktiver und kooperativer Hinsicht experimentelle Fertighausproduktion blieb weit hinter den Gewinnerwartungen zurück und wurde alsbald eingestellt - verweist jedoch auf Entwicklungen, die das Bauwesen bis heute prägen sollten. Verschiedene Erzählstränge entschlüsseln das komplexe Entstehen dieser teilweise noch erhaltenen Fertighausobjekte, die ihrerseits an der Schwelle zu Entwicklungen im Stahlleichtbau sowie dessen Erforschung und Vermittlung in der Lehre stehen.
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€79.95
Deutsche Wirtschaftsgeschichte
Wer ein Wirtschaftssystem reformieren will, sollte seine Geschichte kennen. Werner Abelshauser schildert in diesem Klassiker der Wirtschaftsgeschichte die ökonomische Entwicklung Deutschlands vom Wiederaufstieg nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur aktuellen Finanz- und Schuldenkrise. Dabei wird deutlich, wie sehr die wirtschaftlichen Erfolge des Landes durch ein spezifisches soziales Produktionsregime geprägt waren, das durch die Reformen der letzten Jahre in Frage gestellt wurde. Die Abkehr von der "Deutschland AG" und die Öffnung gegenüber dem angloamerikanischen Wirtschaftsmodell bedeuten auch den Verlust spezifischer Kostenvorteile der deutschen korporativen Marktwirtschaft. Jeder, der sich an der Debatte um die Zukunft der deutschen Wirtschaft beteiligen will, sollte dieses Buch gelesen haben.
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€28.00
Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt
Was bleibt, wenn das Licht der Zukunft erlischt? Eine ungewöhnliche DDR-Geschichte über Konsum und DesignIn einer alten DDR-Zeitschrift entdeckt Aron Boks eine Lampe - entworfen von seinem Großvater. Mit einem eigenen Leuchten- und Dekorationsbetrieb gehörten seine Großeltern zu den wenigen Selbständigen in der DDR. Für den privaten Verkauf entwarfen sie Lampen mit Stoffschirmen, Troddeln und Bommeln. Gleichzeitig erhielten sie staatliche Aufträge für Hotels und Ferienheime, in denen mit ihren futuristisch anmutenden Glasmodulen der Sozialismus erstrahlte.Nach der Wende verschwinden die Leuchten - und mit ihnen die Geschichte dahinter. Aron Boks begibt sich auf Spurensuche und erzählt dabei eine persönliche, ungewöhnliche Geschichte der DDR. Es geht um Konsum und Design, Erinnern und die Frage, wie Gegenstände weiterleuchten, lange nachdem das System, das sie hervorgebracht hat, untergegangen ist.'Irgendwann habe ich es nicht mehr ausgehalten, auf dieses Foto in der DDR-Zeitschrift zu gucken, die noch von den Leuchten und den Ideen meines Großvaters vor der Wende erzählt. Ich wollte endlich etwas haben, das ich anfassen, das ich greifen und benutzen kann. Ich wollte nicht akzeptieren, dass mir ein Teil meiner Geschichte durch das Ausmisten der Geschichte anderer versperrt bleibt.''Ähnlich wie Lukas Rietzschel in seinen Romanen beeindruckt Aron Boks durch seinen offenen und vorurteilsfreien Blick auf die jüngere Geschichte.'Tino Dallmann, MDR Kultur
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€22.00