Gradation als ästhetische Denkform des 18. Jahrhunderts
Figuren der Steigerung, Minderung und des Crescendo
Die Studie widmet sich einer zentralen Denkform des 18. Jahrhunderts: der Gradation. Ursprünglich eine Ordnungsidee der Naturlehre, vollzieht sie seit dem 17. Jahrhundert einen Wandel und avanciert zur maßgeblichen Beschreibungsfigur graduell-intensiver Verlaufsformen. Als diskursübergreifende Figur werden so in Bereichen wie Rhetorik, Ästhetik, Schauspielkunst, sowie - als Crescendo - in der Musik wichtige ästhetische Prämissen der Zeit lesbar.
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