Free shipping from €29.00

Product information "Gehirn&Geist Dossier 2/2025 Guter Schlaf, schlechter Schlaf"

Schlafen sollte eigentlich das Einfachste von der Welt sein. Augen zu, Kopf aus, rein ins Land der Träume. Aber Pustekuchen - zumindest, was mich betrifft. Regelmäßig werde ich von hartnäckigen Schlafstörungen heimgesucht. Ich liege dann nachts stundenlang wach, verliere mich in Grübeleien und wälze mich endlos hin und her. Doch stimmt das? Träume ich vielleicht nur, dass ich wach bin? Das Interview ab S. 50 von meiner Kollegin Anna von Hopffgarten mit dem Freiburger Schlafforscher Bernd Feige hat zumindest Zweifel in mir gesät. Und mittler weile bin ich nicht mehr sicher, ob meine Wahrnehmung von den schlaflosen Nächten der Wirklichkeit entspricht. Feige und sein Team haben nämlich herausgefunden, dass viele Menschen, die unter Insomnie leiden, gar nicht viel weniger schlafen als gute Schläfer. So ließen sie etwa Probandinnen und Probanden im Schlaflabor nächtigen und weckten sie mehrmals aus dem REM-Schlaf, also aus jener Phase, in der wir am meisten träumen. Und siehe da, die vermeintlichen Insomniker gaben deutlich häufiger an, gerade wach gelegen zu haben - obwohl dies offensichtlich nicht stimmte. Feige nennt das Phänomen 'Albtraum vom schlechten Schlaf'. Grundsätzlich üben Träume seit jeher eine Faszination auf uns aus und beeinflussen uns auch über die Nachtruhe hinaus - und das nicht nur im negativen Sinn wie oben beschrieben. So gibt es zahllose Berichte von Geistesblitzen, die Personen im Traum kamen und teilweise zu neuen Erfindungen führten. Fachleute haben vor Kurzem im Sekundenschlaf einen möglichen Quell der Kreativität entdeckt, wie Sie ab S. 44 lesen können. Aber warum wir überhaupt träumen, ist noch immer ein Mysterium. Laut einer neuen Theorie dienen die nächtlichen Fantasiereisen dazu, unser Gehirn mit überraschenden, ungewöhnlichen Daten zu füttern und es so zu 'trainieren' (S. 62). Trifft dies zu, so wäre es sicherlich auch für Tiere von Vorteil, zu träumen. Bloß wie findet man heraus, ob Oktopusse, Reptilien oder Vögel ebenfalls traumähnliche Zustände erleben (siehe S. 56)? Bei einer Sache ist man sich inzwischen ziemlich sicher: Um zu schlafen, ist vermutlich nicht einmal ein Gehirn nötig, wie Veronique Greenwood ab S. 16 erklärt. Eine traumhafte Lektüre wünscht Ihnen Anna Lorenzen, Redaktion Spektrum der Wissenschaft.

H | W | D | g
275 mm | 207 mm | 9 mm | 0.222 kg

Publication year
2025

Age rating
0

Edition
Taschenbuch

Publisher
Spektrum D. Wissenschaft

ISBN-10
3958929648

Author
Spektrum der Wissenschaft

Language
Deutsch

Page Count
84

Topics
Psychologie, Ratgeber, Sachbuch: Psychologie, Humanbiologie, Neurowissenschaften

Keywords
Neurowissenschaft, Lebenshilfe, Psychologie, Ratgeber, Sachbuch: Psychologie, Humanbiologie, Hilfe / Lebenshilfe, Insomnie, Schlaf, LBA/Sachbücher/Psychologie/Allgemeines, Nachschlagewerke, HC/Psychologie/Allgemeines, Lexika, Neurowissenschaften

Responsible person according to Art. 16 GPSR
service@spektrum.de, Tiergartenstraße 15-17, 69121, Heidelberg, DE, service@spektrum.de

0 of 0 reviews

Average rating of 0 out of 5 stars

Leave a review!

Share your experiences with other customers.


Did you know that...

a resold book saves around 2.7 kg CO₂ – that's equivalent to a 14 km car drive?

Learn more about sustainability at Buchpark

Free shipping from €29

14-day return policy – no risk

Quality-checked used goods

Applying filters...