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Produktinformationen "Gott, Freiheit und moralisches Gesetz"

Autonomie ist bei Kant moralische Selbstgesetzgebung. Gesetzgeber ist die allen Menschen gemeinsame, überindividuelle Vernunft. Dieses Konzept hat die Stärke, die Eigenart des moralischen Phänomens gegen alle Arten des naturalistischen Fehlschlusses zu sichern, andererseits die Schwäche, unsere Vernunft, wie sie uns als suchende und irrtumsanfällige in der Erfahrung gegeben ist, zu überfordern. Die Vernunft, die das Gesetz gibt, ist eine andere als jene, die es erkennt. Trotzdem ist Kants gesetzgebende Vernunft kein Phantom. Wie man beide Arten von Vernunft zusammendenken kann, hat Kant nie gezeigt. Wertethisch und christlich inspiriertes Denken kann eine Antwort geben, ohne wieder hinter Kant in eine heteronome Ethik zurückzufallen.

Untertitel
Kritische Untersuchungen zur Ethik Kants

H | B | T | Gramm
212 mm | 132 mm | 13 mm | 242 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Karl Alber i.d. Nomos Vlg

ISBN-10
3495989579

Autor
Recktenwald, Engelbert

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
136

Themen
Ethik und Moralphilosophie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Waldseestraße 3-5, 76530, Baden-Baden, DE, nomos@nomos.de

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