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Produktinformationen "Zwischen Tradition und Innovation"

Lange Zeit herrschte die Vorstellung vor, dass frühmittelalterliche Schreiber für die Formulierung von Urkunden auf stereotype Formulierungen zurückgriffen, die sie Mustertexten aus Formelsammlungen entnommen hätten. Aber orientierten sich die Schreiber wirklich an derartigen Vorlagen? Unter Verwendung neuer digitaler Methoden der Urkundenforschung wird am Beispiel der frühmittelalterlichen Privaturkunden Alemanniens und Bayerns freigelegt, welche Techniken die Schreiber bei der Formulierung von Privaturkunden tatsächlich anwandten; es wird gezeigt, dass die Schreiber frühmittelalterlicher Urkunden für die Formulierung der Texte über umfangreiche Freiheiten verfügten. Das frühmittelalterliche Privaturkundenwesen Alemanniens und Bayerns war somit entgegen früherer Vorstellungen der Forschung nicht durch Gleichförmigkeit, sondern ein hohes Maß an Heterogenität geprägt.

Untertitel
Formelhaftes Schreiben in Privaturkunden und formulae des ostfränkischen Reiches

H | B | T | Gramm
239 mm | 169 mm | 29 mm | 728 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Thorbecke Jan Verl

ISBN-10
3799528083

Autor
Quaas, Franziska

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
370

Themen
Europäische Geschichte: Mittelalter, Geschichtsforschung: Quellen, Sozial- und Kulturgeschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Verlagsgruppe Patmos in der Schwabenverlag AG, Senefelderstr. 12, Ostfildern, DE, produktsicherheit@verlagsgruppe-patmos.de

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