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Produktinformationen "Zucht und Züchtung"

Tiere im Nationalsozialismus - lange ein Randthema, doch tatsächlich eng verwoben mit der NS-Ideologie und ihrer rassistischen Praxis. Dieses Buch zeigt, wie Tiere nicht nur als Symbole des Regimes dienten, sondern auch aktiv geformt und instrumentalisiert wurden: von der Zucht "reiner Rassen" bis zur politischen und militärischen Nutzung von Hunden, Pferden, Schweinen, Rindern - ja, sogar Wölfen, Wisenten und Hirschen. Tiere waren Projektionsflächen antisemitischer und rassenhygienischer Konzepte und zugleich Schauplätze biopolitischer Eingriffe. Welche Rollen spielten sie in der NS-Gesellschaft? Wie wurden sie als Vor- oder Gegenbilder für Mensch und Gemeinschaft konstruiert? Und wie spiegelten sich die Gewalt- und Machtstrukturen des Regimes in der Mensch-Tier-Beziehung? Erstmals liefert dieses Buch eine umfassende Analyse der ideologischen, materiellen und symbolischen Dimensionen nationalsozialistischer Tierpolitik.

Untertitel
Eine politische Tiergeschichte des "Dritten Reiches"

H | B | T | Gramm
244 mm | 176 mm | 40 mm | 1136 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Böhlau

ISBN-10
3412533076

Autor
Roscher, Mieke

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
532

Themen
Gewalt, Intoleranz und Verfolgung in der Geschichte, Zweiter Weltkrieg, Tierzucht, Deutschland, Sozial- und Kulturgeschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, productsafety@degruyterbrill.com

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