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Produktinformationen "Was befürchtet Israel von Palästina?"

Eine erschütternde Reflexion über das Versagen der Konfliktparteien im Nahost-Konflikt, einander als Gleichberechtigte zu behandeln, als Partner auf dem Weg zum Frieden, anstatt als Feinde und Völkermörder.Die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 löste die Nakba (arab. "Katastrophe") aus: die Vertreibung des palästinensischen Volkes, die Bruchlinien schuf, welche bis heute auf gewaltsame und tragische Weise fortbestehen. In den folgenden Jahrzehnten, während die Berliner Mauer fiel und Südafrika die Apartheid abschaffte, lehnten die israelische Regierung und die PLO jede Gelegenheit zur Aussöhnung ab. Raja Shehadeh, Menschenrechtsanwalt und Palästinas größter lebender Schriftsteller, zeigt auf, dass dies trotzdem nicht bedeutet, dass die beiden Nationen nicht als Partner auf dem Weg zum Frieden zusammenarbeiten können. Im Gegenteil: Wenn dieser Konflikt nicht im gegenseitigen Völkermord enden soll, müssen sie zusammenarbeiten, gegen die Extremisten auf beiden Seiten.Dieses Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste, "Wie sind wir an diesen Punkt gekommen?", ist die überarbeitete Fassung eines Vortrags, den Shehadeh 2016 auf einer Friedenskonferenz in Kyoto hielt; der zweite, "Der Krieg in Gaza, 2023-2024", beschreibt in schrecklichen, anatomischen Details die Schrecken des Lebens in Gaza, wobei der Ton des Autors zwischen Wut und Verzweiflung schwankt.In seinem anmutigem, erschütternd beobachtendem Stil ist dieses Werk eine neue Perspektive in einer Zeit großer Not.

Untertitel
Von der Hoffnung auf einen gerechten Frieden

H | B | T | Gramm
202 mm | 123 mm | 16 mm | 0.158 kg

Erscheinungsjahr
2024

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Westend

ISBN-10
3864894735

Autor
Raja Shehadeh

Weitere Mitwirkende
Fadel, Emil

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
106

Themen
Israel, Palästina, Kriegsverbrechen, Soziale und ethische Themen, Politische Kontrolle, Propaganda und Freiheitsrechte, Politischer Aktivismus / Politisches Engagement

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
GPSR Kontakt, Waldstraße 12a, 63263, Neu-Isenburg, DE, info@westendverlag.de

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Raja Shehadeh

Autor/in

Raja Shehadeh

Raja Shehadeh wurde 1951 in Ramallah geboren und ist ein palästinensischer Rechtsanwalt. Sein Vater, Aziz Shehadeh, der ebenfalls Anwalt war, zählte zu den frühesten und engagiertesten Verfechtern der Zwei-Staaten-Lösung. 1985 wurde Aziz unter bis heute ungeklärten Umständen ermordet. Die Zusammenarbeit mit seinem Vater in der gemeinsamen Kanzlei und dessen Ermordung bewegten Raja dazu, sich für humanitäre Belange und die Rechte des palästinensischen Volkes einzusetzen. Bereits 1979 gründete er die Menschenrechtskommission Al-Haq (arab. "das Recht"), die sich bis heute damit befasst, Menschenrechtsverletzungen unabhängig der Herkunft der Täter zu dokumentieren. Neben seiner juristischen Tätigkeit begann Shehadeh über das palästinensische Leben und die israelische Besetzung zu schreiben, 1982 erschien sein erstes Buch mit dem Titel The Third Way. A Journal of Life in the West Bank. Seitdem hat er sich als ein nüchterner, unvoreingenommener Chronist des Nahost-Konflikts verdient gemacht, seine Artikel und Kolumnen erscheinen im englischen Guardian, dem New Yorker Magazine oder im Atlantic. 2023 erreichte sein Buch We could have been friends, my father and I die Shortlist des National Book Awards, dem neben dem Pulitzerpreis renommiertesten Literaturpreis in den USA.

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Buch | Deutsch

7,95 € 15,00 € (47% gespart)
We Could Have Been Friends, My Father and I
A FINALIST FOR THE US NATIONAL BOOK AWARD 2023 FOR NONFICTION<BR><BR>'Profoundly personal as well as historically significant ... In his moral clarity and baring of the heart, Shehadeh recalls writers such as Ghassan Kanafani and Primo Levi' Hisham Matar, New York Times<BR><BR>Aziz Shehadeh was many things: lawyer, activist, and political detainee, he was also the father of bestselling author and activist Raja. In this new and searingly personal memoir, Raja Shehadeh unpicks the snags and complexities of their relationship.<BR><BR>A vocal and fearless opponent, Aziz resists under the British mandatory period, then under Jordan, and, finally, under Israel. As a young man, Raja fails to recognise his father's courage and, in turn, his father does not appreciate Raja's own efforts in campaigning for Palestinian human rights. When Aziz is murdered in 1985, it changes Raja irrevocably.<BR><BR> This is not only the story of the battle against the various oppressors of the Palestinians, but a moving portrait of a particular father and son relationship.

Buch | Englisch

16,80 €
Wir hätten Freunde sein können, mein Vater und ich
Aziz Shehadeh war in seinem Leben vieles: engagierter Anwalt, widerständiger Aktivist, einer der ersten und furchtlosesten Verfechter der Zwei-Staaten-Lösung und politischer Gefangener. Und er war der Vater des Bestseller-Autors Raja Shehadeh. In jungen Jahren war Raja noch nicht in der Lage, den großen Mut seines Vaters zu erkennen und dieser wiederum sah sich nicht im Stande die Ambitionen des eigenen Sohnes zu würdigen. Als Aziz 1985 direkt vor seinem Haus ermordet wird, verändert dieses Ereignis das Leben seines Sohnes für immer.In seinem eindringlichen Memoir verarbeitet Raja Shehadeh die komplexe Beziehung zu seinem Vater, die bis dato ungeklärten Umstände von dessen Ermordung und liefert zugleich eine unvoreingenommene Historie der Besatzung Palästinas. Eine berührende literarische Annäherung an einen Mann, der sein Freund hätte sein können, und ein Buch, das sowohl von persönlicher als auch gesellschaftspolitischer Relevanz ist und zu Recht auf der Shortlist für den National Book Award stand.

Buch | Deutsch

20,00 €
What Does Israel Fear from Palestine?
FROM THE ORWELL PRIZE-WINNER AND NATIONAL BOOK AWARD FINALIST<BR><BR>A TLS BOOK OF THE YEAR 2024 <BR><BR>'Palestine's greatest prose writer' Observer<BR><BR>'A valuable read. As well as talking through the history, Shehadeh is reaching out to Israelis and searching for some kind of dialogue' Armando Iannucci <BR><BR>When the state of Israel was formed in 1948, it precipitated the Nakba or 'disaster': the displacement of the Palestine nation, creating fracture-lines which continue to erupt in violent and tragic ways today.<BR><BR> In the years that followed, while the Berlin Wall crumbled and South Africa abolished apartheid, the Israeli government rejected every opportunity for reconciliation with Palestine. But Raja Shehadeh, a human rights lawyer and Palestine's greatest living writer, suggests that this does not mean the two nations cannot work together as partners on the road to peace, not genocide.<BR><BR> In graceful, devastatingly observed prose, this is a fresh perspective in a time of great need.<BR><BR>'Powerful' New Statesman<BR><BR>'A buoy in the sea of bleakness' Rachel Kushner, author of Creation Lake<BR><BR>'Shehadeh is a great inquiring spirit with a tone that is vivid, ironic, melancholy and wise' Colm Toibin, author of The Magician

Buch | Englisch

12,60 €

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