Versandkostenfrei ab 29,00 €

Produktinformationen "(Vor-)Pommern und Rügen in alten Reisebeschreibungen"

Noch bevor Vorpommern mit der Insel Rügen zum Ziel neugieriger Bildungsreisender wurde, hatten einheimische Gelehrte das Land bereits statistisch und topographisch erschlossen. Mit Akribie trugen sie Fakten und Zahlen zusammen und legten damit den Grundstein für eine eigenständige Landeskunde. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wagten sich Reisende nach Vorpommern und hielten ihre Eindrücke schriftlich fest - zu groß waren bis dahin die Vorbehalte gegenüber der Region und zu beschwerlich die Wege. Um 1800 jedoch wandelte sich der Blick: Die Ostseeküste und insbesondere die sagenumwobene Insel Rügen entdeckte man als pittoreske Landschaft, die bald zur Urlaubssehnsucht der Deutschen wurde. Auch die Städte des vorpommerschen Hinterlandes - Stralsund, Stettin und Greifswald - rückten zunehmend in den Fokus. Die Reise- berichte jener Zeit öffnen ein Fenster in eine Welt des Übergangs: zwischen romantischer Verklärung und wirtschaftlichem Erwachen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Untertitel
Teil 1

H | B | T | Gramm
206 mm | 146 mm | 28 mm | 414 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Edition Pommern

ISBN-10
3939680885

Autor
Hentschel, Uwe

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
318

Themen
Usedom, Greifswald, Stralsund, Rügen, Reiseberichte, Reiseliteratur, Geschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
GPSR Kontakt, Frankenstraße 53, 18439, Stralsund, DE, verlag@edition-pommern.de

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Weitere Bücher von Hentschel, Uwe

Hohenloher Land
Aus dem Epilog:Im Garten neigt sich der Tag. Jedes Geräusch steht wie eine Skulptur in der Stille. Das Summen der späten Bienen in den Kirschbäumen und unten auf dem Boden in den Goldnesseln. In einem Schuppen wird herumgekramt. Auto. Vom Tag ermattete Hühner. Die Kirchturmglocke schlägt. Letzte Vogelstimmen.Wenn es Abend wird, dreht der um die eigene Achse rotierende Himmelskörper den Garten aus dem Licht heraus ins Dunkel. Die circadiane Signatur weist allen Wesen für die Nacht neue Aufgaben zu und die emergenten Systeme wechseln routiniert den Takt.Mit dem Rücken an den Baum gelehnt, sitze ich im Licht auf einem der drei Steinquader, die Schuhe im Gras, in dem noch anderes wächst. Der Schnitt riecht würzig, wenn ich die Wege mähe und jedes Mal anders, je nach Tages- und Jahreszeit und wie lang der letzte Schnitt her ist.Aus der Mitte dieser vergessenen Insel am Ortsrand ragt das Geäst der Nuss empor, das in wenigen Wochen ein Dach sein wird. Die Füße auf der Erde, den Rücken am Stamm, die Krone über mir, streift mein Blick durch den Garten, während der Terminator nä­her rückt, die Grenze, die Tag- und Nachtseite trennt.Die Farben schlafen ein. Das satte Grün wird dünn und die Blüten vor dem Abendhimmel gerinnen zu schwarzem Ornament. Während anderswo die Nacht ein Weckruf ist, legt man sich hier geruhsam nieder. Niemand weiß, ob das Gras zu träumen beginnt oder das tote Holz im Verborgenen atmet. Ob alles zum Stillstand kommt. Was kann Schlaf schon bedeuten, wo man auch bei Nacht miteinander spricht.

Buch | Deutsch

18,00 €

Wusstest du, dass...

ein wiederverkauftes Buch rund 2,7 kg CO₂ einspart – das entspricht einer 14 km langen Autofahrt?

Erfahre mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Buchpark

Versandkostenfrei ab 29 €

14 Tage Rückgaberecht - Kein Risiko

Geprüfte Gebrauchtware

Filter werden angewendet...