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Produktinformationen "Virtuosität in der Krise"

Virtuosität in der Frühen Neuzeit ist eine komplexe ästhetische Praxis, die in der Kunst über die Politik bis hin zur Ökonomie Wirkung zeigt. Der Begriff des Virtuosen/der Virtuosin, dessen Semantik heute vom Kunstdiskurs des 19. Jahrhunderts geprägt ist, hat im 17. Jahrhundert ein sehr viel weiteres Bedeutungsfeld. Zwischen bewundernswerter Kunstfertigkeit und moralisch fragwürdiger Täuschung ist Virtuosität eng verknüpft mit überlebensstrategischer Geschicklichkeit und einem gekonnten Spiel mit Erwartungen, Wahrnehmungen und Affekten eines Publikums. Die Beiträge des Sammelbandes fragen nach Figuren und Phänomenen der Virtuosität und deren Verbindung zu krisenhaften Momenten; Gaukler und Geldwechsler geraten ebenso in den Blick wie die Gartenkunst der Renaissance oder die niederländische Kunst. Virtuosität zeigt sich in diesen Kontexten als imaginative Praxis, etwa in der Evokation utopischer oder grauenerregender Szenarien, aber insbesondere auch als Strategie der Selbstbehauptung.

Untertitel
Techniken der Selbstbehauptung im 17. Jahrhundert

H | B | T | Gramm
241 mm | 160 mm | 19 mm | 493 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Brill I Fink

ISBN-10
3770569822

Sprache
Englisch; Deutsch

Seitenanzahl
177

Themen
Vergleichende Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft: Antike, Klassik, Mittelalter, Literaturwissenschaft: 1600 bis 1800

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
info@brill.com, Wollmarktstraße 115, 33098, Paderborn, DE, info@brill.com

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