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Produktinformationen "Verschwundene Verlage"

Warum verschwanden in der DDR so viele Verlage?Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zentral zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden. Wurden sie vom Staat aus politischen Gründen enteignet, steuerrechtlich zum Aufgeben gezwungen, sind sie in den Westen abgewandert, haben sie aus eigenem Antrieb aufgegeben oder wurden sie gegen ihren Willen fusioniert? Dahinter steht die grundsätzliche Frage, mit welchen Mitteln und Methoden die SED-Führung im Bereich der Kulturwirtschaft agierte, wie sie geistige und wirtschaftliche Konkurrenz aus dem Wege räumte, um für die bevorzugten Firmen finanziell ertragreiche Monopolstellungen zu schaffen.

Untertitel
Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945 - 1990)

H | B | T | Gramm
212 mm | 147 mm | 45 mm | 748 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
Christoph Links Verlag

ISBN-10
3962892419

Autor
Links, Christoph

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
488

Themen
Wirtschaftsgeschichte, Ostdeutschland, Gesellschaft und Kultur, allgemein, Sozial- und Kulturgeschichte, Verlag und Buchhandel

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG, Prinzenstr. 85, 10969, Berlin, DE, produktsicherheit@aufbau-verlage.de

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