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Produktinformationen "Unglaubwürdige Reisen"

Unglaubwürdige Reisen - Eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit mit Ilse AichingerBegleiten Sie die renommierte österreichische Autorin Ilse Aichinger auf ihren faszinierenden Reisen, die sie während dreier Jahre - vom Attentat auf die New Yorker Zwillingstürme bis zum Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek - im Wiener Kaffeehaus 'Demel' unternimmt. Mit Stift und Papier bewaffnet, führen ihre Routen direkt in die Topografie ihrer eigenen Biografie.Von der Kapuzinergruft mit ihrer Zwillingsschwester über den Kaukasus mit dem nomadischen Urgroßvater bis hin zum Londoner Exil mit Sigmund Freud und nach Oswiecim/Auschwitz mit der polnischen Putzfrau - Aichingers Reisegefährten sind Menschen, die sich während über 80 Jahren als 'kräftige Schattenrisse' in ihre Erinnerung eingeprägt haben.Auf Speisekarten, Rätselheften und Einkaufstüten entstehen abenteuerliche Manuskripte, die so direkt wie möglich und so 'unglaubwürdig' wie nötig das wechselvolle Leben einer der wichtigsten Autorinnen der deutschen Nachkriegsliteratur nachzeichnen. Unglaubwürdige Reisen ist eine faszinierende Sammlung von Erzählungen, Kurzgeschichten und Reiseberichten, die den Leser auf eine unvergessliche literarische Reise mitnimmt.

H | B | T | Gramm
192 mm | 121 mm | 12 mm | 165 gr

Erscheinungsjahr
2007

FSK
0


Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
FISCHER Taschenbuch

ISBN-10
3596170761

ISBN-13
9783596170760

Autor
Ilse Aichinger

Weitere Mitwirkende
Fässler, Simone | Hammerbacher, Franz

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
186

Themen
Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch, Österreich, Reiseberichte, Reiseliteratur, Belletristik: Erzählungen, Kurzgeschichten, Short Stories

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstraße 114, Frankfurt am Main, DE, produktsicherheit@fischerverlage.de

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Unglaubwürdige Reisen
Unglaubwürdige Reisen - Eine abenteuerliche Reise durch Raum und Zeit mit Ilse AichingerBegleiten Sie die renommierte österreichische Autorin Ilse Aichinger auf ihren faszinierenden Reisen, die sie während dreier Jahre - vom Attentat auf die New Yorker Zwillingstürme bis zum Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek - im Wiener Kaffeehaus 'Demel' unternimmt. Mit Stift und Papier bewaffnet, führen ihre Routen direkt in die Topografie ihrer eigenen Biografie.Von der Kapuzinergruft mit ihrer Zwillingsschwester über den Kaukasus mit dem nomadischen Urgroßvater bis hin zum Londoner Exil mit Sigmund Freud und nach Oswiecim/Auschwitz mit der polnischen Putzfrau - Aichingers Reisegefährten sind Menschen, die sich während über 80 Jahren als 'kräftige Schattenrisse' in ihre Erinnerung eingeprägt haben.Auf Speisekarten, Rätselheften und Einkaufstüten entstehen abenteuerliche Manuskripte, die so direkt wie möglich und so 'unglaubwürdig' wie nötig das wechselvolle Leben einer der wichtigsten Autorinnen der deutschen Nachkriegsliteratur nachzeichnen. Unglaubwürdige Reisen ist eine faszinierende Sammlung von Erzählungen, Kurzgeschichten und Reiseberichten, die den Leser auf eine unvergessliche literarische Reise mitnimmt.

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Am 1. Januar 2005, nach Abschluss ihres Buches UnglaubwürdigeReisen, eröffnet Ilse Aichinger noch einmal ein Journal: wechselt die Zeitung, wechselt das Café und schreibt Woche für Woche an einem furiosen, poetisch erzählenden Essay. Mit der Boulevardpresse und den Büchern des Philosophen E. M. Cioran auf dem Kaffeehaustisch, ist Aichinger der Definition von 'Subtext' auf der Spur. Mit größter Genauigkeit und funkenschlagender Komik schreibt sie 'vom Ende her und auf das Ende hin' und entfaltet einen zusammenhängenden Zyklus, in dem das Blitzhafte des Denkens und der Erinnerung sich als lang nachrollender Donner entlädt. Ilse Aichingers Subtexte sind eine Intervention gegen Verharmlosung und primitives Einverständnis. 'Positiv denken ist das Gegenteil von Denken.' Es ist ein wildes Buch, an dessen Schluss noch einmal - wie in der berühmten 'Spiegelgeschichte ' - Ende und Anfang, Geburt und Tod, in eins fallen. Die Anarchie einer 85-jährigen großen Dichterin.

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Zum 100. Geburtstag: Die verstreuten, weitgehend unbekannten Publikationen Ilse Aichingers in einem Band Heiter und ohne Trost, zornig und zärtlich zugleich: Ilse Aichingers Schreiben bewegt sich von Anfang an in solchen Spannungsfeldern. 'Aufruf zum Mißtrauen' versammelt über 100 Texte Ilse Aichingers, die zwischen 1946 und 2005 in diversen Anthologien, Zeitschriften oder Tageszeitungen erschienen sind. Die Publikationen, die zu Lebzeiten Aichingers keinen Eingang in ihre Bücher gefunden haben, lassen eine Autorin sichtbar werden, die vom Essay bis zum Gedicht, von der Rezension bis zum Dialog ganz unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung erprobt und deren entscheidendes Motiv über Jahrzehnte hinweg das Misstrauen geblieben ist: Misstrauen gegenüber der Welt, gegenüber der Sprache und vor allem gegenüber sich selbst. Zu entdecken ist dabei eine den Menschen zugewandte, erstaunlich politische Autorin, die immer auf der Seite der Leidenden steht: der 'Sieger im Schatten'.

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Buch | Deutsch

13,00 €
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