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Produktinformationen "Textrecycling"

Welche politische Funktion hatten Nachdrucke im England des 17. Jahrhunderts? Die Studie geht der Frage nach, wie ältere Texte im Kontext des Bürgerkriegs und der Republik (1640-1660) gezielt erneut in Umlauf gebracht wurden. Im Zentrum steht das Phänomen des Textrecyclings: Die Wiederverwendung früherer Schriften diente nicht nur ökonomischen Zwecken, sondern war ein strategisches Mittel, um vergangene Autoritäten, Ideen und Debatten in die politischen, religiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart einzuschleusen.<BR>Analysiert werden Form, Inhalt und Kontext dieser Nachdrucke ebenso wie die Rolle der Akteure, die sie verantworteten - von Druckern über Herausgeber bis hin zu anonymen Initiatoren. Die Arbeit verbindet ideen- und mediengeschichtliche Perspektiven mit Ansätzen der politischen Kulturgeschichte und bietet eine dichte Rekonstruktion der Kommunikations- und Deutungskämpfe im England des 17. Jahrhunderts.<BR>Die Studie erschließt ein bislang unbeachtetes Feld frühneuzeitlicher Öffentlichkeit und richtet sich an Historiker*innen, Theolog*innen sowie Literatur- und Medienwissenschaftler*innen - und an alle, die sich für politische Kommunikation, Repräsentation und Autorität in der Vormoderne interessieren.

Untertitel
Nachdrucke und Debattentransfer in England (1640-1660)

H | B | T | Gramm
239 mm | 176 mm | 26 mm | 776 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
de Gruyter Oldenbourg

ISBN-10
3112229177

Autor
Taatz-Jacobi, Marianne

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
388

Themen
Medienwissenschaften, Vereinigtes Königreich, Großbritannien, Geschichte allgemein und Weltgeschichte, Politische Ideologien und Bewegungen

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Textrecycling
Welche politische Funktion hatten Nachdrucke im England des 17. Jahrhunderts? Die Studie geht der Frage nach, wie ältere Texte im Kontext des Bürgerkriegs und der Republik (1640-1660) gezielt erneut in Umlauf gebracht wurden. Im Zentrum steht das Phänomen des Textrecyclings: Die Wiederverwendung früherer Schriften diente nicht nur ökonomischen Zwecken, sondern war ein strategisches Mittel, um vergangene Autoritäten, Ideen und Debatten in die politischen, religiösen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart einzuschleusen.<BR>Analysiert werden Form, Inhalt und Kontext dieser Nachdrucke ebenso wie die Rolle der Akteure, die sie verantworteten - von Druckern über Herausgeber bis hin zu anonymen Initiatoren. Die Arbeit verbindet ideen- und mediengeschichtliche Perspektiven mit Ansätzen der politischen Kulturgeschichte und bietet eine dichte Rekonstruktion der Kommunikations- und Deutungskämpfe im England des 17. Jahrhunderts.<BR>Die Studie erschließt ein bislang unbeachtetes Feld frühneuzeitlicher Öffentlichkeit und richtet sich an Historiker*innen, Theolog*innen sowie Literatur- und Medienwissenschaftler*innen - und an alle, die sich für politische Kommunikation, Repräsentation und Autorität in der Vormoderne interessieren.

Buch | Deutsch

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