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Produktinformationen "Szenen der Wiener Moderne"

Das Essay erzählt die Geschichte dreier Artefakte aus Wien, angefangen vom in der Ersten Republik Österreich gedrehten Stummfilm Die Stadt ohne Juden (1924) über die Theatersensation der Jahrhundertwende Die Klabriaspartie (1890) zurück in das Jahr der Weltausstellung 1873, in dem eine Typenfotografie eines jüdischen Hausierers entstand. Mit ihrer jeweiligen Spezifik nur im lokalen Kontext verstehbar, sind die Artefakte dennoch in europäische Erfahrungszusammenhänge und Denktraditionen eingewoben. Ihre Untersuchung gibt Einblicke in die Vorstellungswelten des Jüdischen in der Wiener Moderne und legt Prozesse der Authentisierung und Dekonstruktion offen. Damit gelingt eine film-, theater- und medienhistorische Perspektive auf Fragen der jüdischen Moderne und Dimensionen des nach wie vor konjunkturellen Begriffs der Authentizität.

Untertitel
Drei Artefakte und ihre Vorstellungswelten des Jüdischen

H | B | T | Gramm
111 mm | 202 mm | 14 mm | 186 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Vandenhoeck+Ruprecht

ISBN-10
3525358261

Autor
Theresa Eisele

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
165

Themen
Geschichte, Film, Kino, Judentum, Drama, Theaterstücke, Drehbücher, Fotografie, Wien

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, productsafety@degruyterbrill.com

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