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Produktinformationen "Stadt, Migration und politische Partizipation"

Mitte der 1970er Jahre waren Migrant*innen ein fester Bestandteil der westdeutschen Gesellschaft. Gleichwohl waren deren politische Partizipationsmöglichkeiten hart umstritten. Politik und Gesellschaft rangen um die Frage, ob die Bundesrepublik ein Einwanderungsland sei. In den Auseinandersetzungen um die Integration und Partizipation von Migrant*innen übernahm München eine Pionierrolle. Als eine der ersten verabschiedete die Stadt 1974 ein "Ausländerprogramm" und richtete einen Ausländerbeirat ein, der die Interessen migrantischer Einwohner*innen und ihre Forderung nach sozialer und politischer Teilhabe vertreten sollte. An der Schnittstelle zwischen Migrations- und Stadtgeschichte zeigt Grazia Prontera die Möglichkeiten und Grenzen dieses Gremiums in den mühsamen Aushandlungsprozessen zwischen Bund, Land und Kommune, die von programmatischen Innovationen ebenso geprägt waren wie von bürokratischen Zuständigkeitsfragen und parteitaktischen Erwägungen.

Untertitel
München in den 1970er und 1980er Jahren

H | B | T | Gramm
236 mm | 157 mm | 19 mm | 506 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
de Gruyter Oldenbourg

ISBN-10
3111655970

Autor
Prontera, Grazia

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
314

Themen
Sozial- und Kulturgeschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Stadt, Migration und politische Partizipation
Mitte der 1970er Jahre waren Migrant*innen ein fester Bestandteil der westdeutschen Gesellschaft. Gleichwohl waren deren politische Partizipationsmöglichkeiten hart umstritten. Politik und Gesellschaft rangen um die Frage, ob die Bundesrepublik ein Einwanderungsland sei. In den Auseinandersetzungen um die Integration und Partizipation von Migrant*innen übernahm München eine Pionierrolle. Als eine der ersten verabschiedete die Stadt 1974 ein "Ausländerprogramm" und richtete einen Ausländerbeirat ein, der die Interessen migrantischer Einwohner*innen und ihre Forderung nach sozialer und politischer Teilhabe vertreten sollte. An der Schnittstelle zwischen Migrations- und Stadtgeschichte zeigt Grazia Prontera die Möglichkeiten und Grenzen dieses Gremiums in den mühsamen Aushandlungsprozessen zwischen Bund, Land und Kommune, die von programmatischen Innovationen ebenso geprägt waren wie von bürokratischen Zuständigkeitsfragen und parteitaktischen Erwägungen.

Buch | Deutsch

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