Versandkostenfrei ab 29,00 €

Produktinformationen "Staat - Macht - Subjekt"

Ohne Zweifel zählt die Frage >Was ist der Staat?< zu einer der Grundfragen des politischen Denkens. Ganz besonders aus emanzipatorischer Perspektive war diese Frage stets untrennbar mit einer zweiten verbunden: der nach den Grenzen und Möglichkeiten des bürgerlichen Staates im Kontext progressiver, gesellschaftsverändernder Praxis. Ist der Staat ein bloßes Instrument, das lediglich der eigenen Verfügungsgewalt unterworfen werden muss, um die Verhältnisse zum Besseren zu wenden? Oder ist Staatlichkeit per se eine Form bürgerlicher Vergesellschaftung, an der transformatorische Praktiken notwendigerweise abprallen müssen? Am Beispiel der staatstheoretischen Überlegungen in den Werken von Michel Foucault und Nicos Poulantzas soll versucht werden, diese beiden scheinbar gegensätzlichen Zugänge zur Staatsfrage einer Vermittlung zuzuführen. Letzteres vor allem dadurch, das Foucaults und Poulantzas' Überlegungen auf die konkreten politischen Erfahrungen im Frankreich der Nachkriegszeit bezogen und in ihren ideengeschichtlichen Kontext eingebunden dargestellt werden, um so im Rekurs auf die heterogenen Quellen dieses Staatsdenkens, deren Nutzen für eine kritische Staatstheorie der Gegenwart abzuwägen.

Untertitel
Die Bewegung des Staatsbegriffes bei Michel Foucault und Nicos Poulantzas

H | B | T | Gramm
232 mm | 153 mm | 22 mm | 390 gr

Erscheinungsjahr
2022

FSK
0


Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Königshausen Neumann

ISBN-10
3826076893

ISBN-13
9783826076893

Autor
Adrian Paukstat

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
0

Themen
Philosophie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
K”nigshausen & Neumann, Verlag, GmbH, Leistenstr. 7, 97082, Wrzburg, +49 (0931) 329870-0, +49 (0931) 83620

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Weitere Bücher von Adrian Paukstat

Nach der Entzauberung
Im liberalen Denken gilt Metaphysik oft als überwunden - als irrationales Erbe vormoderner Weltbilder und Gefahr totalitärer Wahrheitsansprüche. Doch gegenwärtige politische Krisen erzählen eine andere Geschichte: Der Aufstieg irrationalistischer Politik, religiösen Fanatismus' und verschwörungsideologischen Denkens zeigt, dass metaphysische Sinnbezüge nicht von der Politik zu trennen sind und destruktive Züge annehmen können, wenn sie nicht kritisch reflektiert werden.Vor diesem Hintergrund entwirft Adrian Paukstat eine Theorie politischer Metaphysik, die das Politische als spannungsvolle Vermittlung von Immanenz und Transzendenz begreift und dafür eintritt, die metaphysische Herausforderung politischer Geltungsgründe bewusst anzunehmen, anstatt sie zu verdrängen. Im Zentrum stehen materialistisch-metaphysische Konzepte von Adorno, Bloch und Benjamin, deren Denken als kritische Aneignung jüdisch-theologischer Traditionen gelesen wird. Der Autor verbindet Ideengeschichte mit systematischer Theorie und plädiert für eine politische Wiederaneignung von Hoffnung, Glaube und Fantasie jenseits liberaler Nüchternheit.

Buch | Deutsch

50,00 €

Wusstest du, dass...

ein wiederverkauftes Buch rund 2,7 kg CO₂ einspart – das entspricht einer 14 km langen Autofahrt?

Erfahre mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Buchpark

Versandkostenfrei ab 29 €

14 Tage Rückgaberecht - Kein Risiko

Geprüfte Gebrauchtware

Filter werden angewendet...