Versandkostenfrei ab 29,00 €

Produktinformationen "Srebrenica. Der Kronzeuge"

Civikov wagt sich mit diesem Buch an das vielleicht heißeste Thema der europäischen Nachkriegsgeschichte. Die Untersuchung der Massenmorde von Srebrenica, akribisch recherchiert, liest sich wie ein Kriminalroman. Schritt für Schritt arbeitet er heraus, wie es dem Tribunal bislang gelungen ist, das mutmaßlich grausamste Verbrechen in Europa nach 1945 von einem einzigen Kronzeugen definieren zu lassen. Die Glaubwürdigkeit des Jugoslawien-Tribunals ist nach der Lektüre dieses Buches im Kern erschüttert. Verfehlungen und Manipulationen eines durch und durch politischen Prozesses treten dabei offen zu Tage.

H | B | T | Gramm
200 mm | 118 mm | 15 mm | 185 gr

Erscheinungsjahr
2009

FSK
0


Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Promedia Verlagsges. Mbh

ISBN-10
3853712924

ISBN-13
9783853712924

Autor
Germinal Civikov

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
176

Themen
Osteuropa, Jugoslawien, bis 1992, Politik und Staat, Gesellschaft und Kultur, allgemein

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
GPSR Kontakt, Wickenburggasse 5/12, 1080, Wien, AT

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Weitere Bücher von Germinal Civikov

%
Der mit der Kunkeltaube. Über Werwölfe, Wald- und Wiedergänger anhand eines Nachlassgedichtes von Paul Celan
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Brief von Paul Celan an Ernst Jünger erregte 2005 die Gemüter. Der 1951 noch unbekannte deutschsprachige Dichter hatte aus Paris dem prominenten deutschnationalen ¿Anarchen¿ in Wilflingen geschrieben und ihm eine Auswahl seiner Gedichte vorgelegt. Bei seinen Forschungen im Jünger-Archiv hat der Publizist Tobias Wimbauer den Brief entdeckt und in der Presse wirkungsgerecht unter dem Titel ¿In Dankbarkeit und Verehrung¿ publiziert. So lautet nämlich die Abschiedsformel dieses Briefes vom 11. Juni 1951, in dem Celan um Jüngers Aufmerksamkeit und Unterstützung wirbt. Anhand des Briefes widersprach Wimbauer der Auffassung, Celan habe mit Jünger ¿Probleme¿ gehabt und sein Verhalten im Krieg missbilligt. Ähnliche ¿Mutmaßungen¿ des Celan-Biographen John Felstiner und der Celan-Editorin Barbara Wiedemann fand Wimbauer nun durch diesen Brief ausgeräumt. Vielmehr habe sich Ernst Jünger zu Zeiten des Dritten Reiches untadelig verhalten und Celan habe es vermutlich ihm zu verdanken, dass die Deutsche Verlagsanstalt 1952 ¿Mohn und Gedächtnis¿ gedruckt hat. ¿Hilfe kommt aus Wilflingen¿, lautet denn auch der Untertitel des Artikels. Damit löste Wimbauer eine heftige Debatte aus, die hauptsächlich in der Presse ausgetragen wurde.

Buch | Deutsch

14,34 € 17,95 € (20.11% gespart)

Wusstest du, dass...

ein wiederverkauftes Buch rund 2,7 kg CO₂ einspart – das entspricht einer 14 km langen Autofahrt?

Erfahre mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Buchpark

Versandkostenfrei ab 29 €

14 Tage Rückgaberecht - Kein Risiko

Geprüfte Gebrauchtware

Filter werden angewendet...