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Produktinformationen "Robert Doisneau"

Robert Doisneau hatte einen besonderen Sinn für die einfachen Freuden des Lebens sowie für die Sorgen und Nöte der Menschen. Er zählt fraglos zu den berühmtesten Vertretern der Photographie humaniste, einer dem Menschen zugewandten Fotografie, die ihre große Zeit in den 1950er-Jahren hatte. Vor allem für seine beseelten Bilder von Paris geliebt, besaß der Fotograf die besondere Gabe, charismatische Charaktere, unterhaltsame Vorkommnisse und kurze Momente des Humors und der Zuneigung mit der Kamera einzufangen. In alltäglichen Begebenheiten machte er Emotionen sichtbar, die das menschliche Leben ausmachen.

Neben seinen berühmten Hauptwerken aus Paris finden sich in dieser Retrospektive seines spektakulären ¿uvres auch viele weniger bekannte Aufnahmen. Sie zeigen "ganz normale Handlungen ganz normaler Menschen in ganz normalen Situationen". Durch die zahlreichen Zitate, die den Bildteil begleiten, entsteht ein Dialog zwischen den Bildern, dem Leser und dem Fotografen - ein Dialog, der von Doisneaus Sensibilität zeugt, von seinem Humor und der Empathie für die Welt, in der er sich bewegte.

Die Abbildungen nehmen uns mit auf eine Reise zu den tristen Vorstädten von Doisneaus Jugend und in die Welt der Arbeiter, die er liebte und die für ihn eine ganz eigene Würde hatten. Hinzu kommen einige seiner weit weniger bekannten Farbaufnahmen, die uns in die Banlieue von heute führen und in denen uns ein ganz anderer, kritischerer Robert Doisneau begegnet.

Für diese Monografie über das Leben und Werk von Robert Doisneau konnte sein langjähriger Freund, TASCHEN-Autor Jean Claude Gautrand, auf Doisneaus umfangreiches Bildarchiv zurückgreifen. Das Vorwort stammt von Doisneaus Töchtern Francine Deroudille und Annette Doisneau.

Untertitel
Paris. 45th Ed.

H | B | T | Gramm
224 mm | 162 mm | 33 mm | 1262 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Taschen

ISBN-10
3754404180

Autor
Jean Claude Gautrand

Sprache
Englisch; Deutsch; Französisch

Seitenanzahl
504

Themen
Einzelne Fotografen, Paris City, Schwarzweißfotografie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
customerserviceB2B@taschen.com, Hohenzollernring 53, 50672, Köln, DE, customerserviceB2B@taschen.com

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TASCHENs Paris, Porträt einer Stadt führt uns durch eine Weltstadt, in der, wie Goethe es formulierte, "jeder Gang über eine Brücke oder einen Platz an eine große Vergangenheit erinnert und wo an jeder Straßenecke ein Stück Geschichte sich entwickelt hat". Die Historie von Paris wird anhand bedeutender Fotografien nacherzählt, von Daguerres frühen Inkunabeln bis zu aktuellen Aufnahmen - eine überbordende Bestandsaufnahme des Wandels, ein gewaltiges Panorama von mehr als 600 Seiten und 500 Fotografien. Dieses Buch vereint Vergangenheit und Gegenwart, Monumentales und Alltägliches, Architektur und Mode. Aufnahmen weltberühmter Fotografen wie Daguerre, Marville, Atget, Lartigue, Brassaï, Kertész, Ronis, Doisneau, und Cartier-Bresson, aber auch Bilder von Unbekannten fangen die besondere "Pariser Atmosphäre" ein, jene spezielle Poesie, die die Stadt und ihre Bewohner bis heute vermitteln und die über die Jahrhunderte hinweg unzählige Schriftsteller und Künstler inspirierte.Paris, Porträt einer Stadt ist ein funkelndes Bildermosaik, eine gewaltige fotografische Studie voll berührender Momentaufnahmen - man könnte diesen Band auch als das inoffizielle Familienalbum der Pariser bezeichnen. Ihnen und allen, die von der Stadt verzaubert wurden, ist diese so lebendige wie liebevolle Bilderschau gewidmet.

Buch | Englisch; Deutsch; Französisch

60,00 €
Robert Doisneau
Robert Doisneau hatte einen besonderen Sinn für die einfachen Freuden des Lebens sowie für die Sorgen und Nöte der Menschen. Er zählt fraglos zu den berühmtesten Vertretern der Photographie humaniste, einer dem Menschen zugewandten Fotografie, die ihre große Zeit in den 1950er-Jahren hatte. Vor allem für seine beseelten Bilder von Paris geliebt, besaß der Fotograf die besondere Gabe, charismatische Charaktere, unterhaltsame Vorkommnisse und kurze Momente des Humors und der Zuneigung mit der Kamera einzufangen. In alltäglichen Begebenheiten machte er Emotionen sichtbar, die das menschliche Leben ausmachen.Neben seinen berühmten Hauptwerken aus Paris finden sich in dieser Retrospektive seines spektakulären ¿uvres auch viele weniger bekannte Aufnahmen. Sie zeigen "ganz normale Handlungen ganz normaler Menschen in ganz normalen Situationen". Durch die zahlreichen Zitate, die den Bildteil begleiten, entsteht ein Dialog zwischen den Bildern, dem Leser und dem Fotografen - ein Dialog, der von Doisneaus Sensibilität zeugt, von seinem Humor und der Empathie für die Welt, in der er sich bewegte.Die Abbildungen nehmen uns mit auf eine Reise zu den tristen Vorstädten von Doisneaus Jugend, in die Welt der Arbeiter, die er liebte und die für ihn eine ganz eigene Würde hatten, und in die Ateliers vieler bahnbrechender Künstler seiner Zeit, die er in nachdenklichen und kreativen Momenten einfing. Hinzu kommen einige seiner weit weniger bekannten Farbaufnahmen, die uns in die Banlieue von heute führen und in denen uns ein ganz anderer, kritischerer Robert Doisneau begegnet.Für diese Monografie über das Leben und Werk von Robert Doisneau konnte sein langjähriger Freund, TASCHEN-Autor Jean Claude Gautrand, auf Doisneaus umfangreiches Bildarchiv zurückgreifen. Das Vorwort stammt von Doisneaus Töchtern Francine Deroudille und Annette Doisneau.

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Eugène Atget
Als Eugène Atget (1857-1927) an der Schwelle zum 20.Jahrhunderts mit einer damals schon veralteten, sperrigen und schweren Plattenkamera durch die Straßen und Vororte von Paris zog, um kleine Gewerbetreibende, Prostituierte, Gassen, Hinterhöfe, Fassaden, architektonische Details, Parks und Straßenfluchten zu fotografieren, tat er das im Bewusstsein, Augenzeuge einer verschwindenden Welt zu sein. Zwar dienten seine Bilder als Souvenirs oder Bildvorlagen für Maler wie George Braque, André Derain oder Maurice Utrillo durchaus prosaischen Zwecken, doch Atget selbst verstand sich als Stadtarchäologe, der flanierend und fotografierend eine umfassende Fotodokumentation seiner Wahlheimat Paris zusammenträgt. Atget blieb zu Lebzeiten weitgehend unbekannt, unterschied sich seine Fotografie durch ihre Präzision und dokumentarische Schärfe doch zu sehr vom bevorzugten malerischen Weichzeichnerstil seiner Epoche, doch wurde in den 1920er-Jahren die Avantgarde des Dadaismus und des Surrealismus durch Man Ray auf ihn aufmerksam. Vier seiner Bilder erschienen im Surrealistenblatt La Révolution surréaliste. Man Ray selbst und viele seiner Freunde erwarben Aufnahmen Atgets. Größere Bekanntheit erlangte der Fotograf jedoch erst posthum dank mehrerer Artikel und einer Monografie von Berenice Abbott, die Atget kurz vor seinem Tod über Man Ray kennengelernt hatte. Auf sein Vorbild beriefen sich später einige der berühmtesten Fotografen, darunter Walker Evans und Bill Brandt. Dieser Band zeigt rund 500 Fotografien von Atget, der, zu Lebzeiten verkannt, heute zu den Größen der frühen Fotokunst zählt und dessen Platten u. a. in der Bibliothèque Nationale in Paris oder dem Museum of Modern Art in New York verwahrt werden.

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