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Produktinformationen "Postkoloniale Mythen"

Auf Platz 5 der Sachbuch-Bestenliste von Die Literarische Welt, RBB Kultur, NZZ und Radio Österreich 1 im Juni 2025Die deutsche Kolonialgeschichte währte ganze 35 Jahre. Erst 1884 begann das Deutsche Kaiserreich, auf dem afrikanischen Kontinent sogenannte Schutzgebiete zu errichten, verlor diese aber bereits 1919 an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs. Mit dem Ende des Kolonialismus jedoch, so wollen uns postkoloniale Aktivisten und ihre universitären oder musealen Stichwortgeber weismachen, kamen Ausbeutung, Kunstraub, Versklavung und Rassismus keineswegs zu einem Ende. Sie leben angeblich im postkolonialen Zeitalter fort, nur raffinierter. Da gibt es viel wiedergutzumachen.Mathias Brodkorb hat sich auf den Weg begeben und die Hotspots der postkolonialen Wiedergutmachung im deutschsprachigen Raum aufgesucht, die ehemaligen Völkerkundemuseen. Statt ihrer Aufgabe des Sammelns, Bewahrens, Erforschens und Ausstellens nachzugehen, sind sie vorrangig mit der Verfertigung des eigenen guten Gewissens beschäftigt. Zu diesem Zweck werden nicht nur Fakten verschwiegen, die nicht ins Bild passen, sondern mitunter auch historische Dokumente verfälscht. Viele Museen sind zu 'Ideologiemaschinen' geworden, um den weißen Westen einer ewigen Schuld zu überführen.

Untertitel
Auf den Spuren eines modischen Narrativs. Eine Reise nach Hamburg und Berlin, Leipzig, Wien und Venedig

H | B | T | Gramm
215 mm | 124 mm | 27 mm | 0.416 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Klampen, Dietrich zu

ISBN-10
3987370327

Autor
Mathias Brodkorb

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
268

Themen
Sklaverei, versklavte Personen und Abschaffung der Sklaverei, Kolonialismus und Imperialismus, Dekolonisierung des Wissens / Dekolonialität, Kunstgeschichte, Gesellschaft und Kultur, allgemein, Sozial- und Kulturgeschichte, Dekolonisation und postkoloniale Studien, Deutschland, Kunstfälschung, Kunstdiebstahl, Europäische Geschichte

Keywords
Kolonialgeschichte, Sklaverei, Deutsch, Imperialismus, Kolonialismus, HC/Politikwissenschaft/Soziologie/Populäre Darst., Kunstgeschichte, HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft, Deutschland, Kolonialismus und Imperialismus, Kunstfälschung, Kunstdiebstahl, Dekolonisierung des Wissens / Dekolonialität, Europäische Geschichte, Gesellschaft und Kultur, allgemein, Sozial- und Kulturgeschichte, Sklaverei, versklavte Personen und Abschaffung der Sklaverei, Dekolonisation und postkoloniale Studien

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
zu Klampen Verlag GbR, Röse 21, 31832, Springe, DE, info@zuklampen.de

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Mathias Brodkorb

Autor/in

Mathias Brodkorb

Mathias Brodkorb, geboren 1977, studierte Philosophie und Altgriechisch. Von 2002 bis 2019 gehörte er für die SPD dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an. Von 2011 bis 2016 war er Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von 2016 bis 2019 Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er lebt als freier Publizist in Schwerin.Bei zu Klampen erschienen von ihm 'Der Abiturbetrug. Vom Scheitern des deutschen Bildungsföderalismus' (2020), 'Gesinnungspolizei im Rechtsstaat? Der Verfassungsschutz als Erfüllungsgehilfe der Politik. Sechs Fallstudien' (2024) und 'Postkoloniale Mythen. Auf den Spuren eines modischen Narrativs. Eine Reise nach Hamburg und Berlin, Leipzig, Wien und Venedig' (2025).

Weitere Bücher von Mathias Brodkorb

Gesinnungspolizei im Rechtsstaat?
Aktualisierte Ausgabe mit VS-Gutachten zur AfDTrotz aller Skandale, in die das Bundesamt für Verfassungsschutz im Laufe seiner Geschichte verwickelt war, genießt es in der deutschen Medienöffentlichkeit großes Vertrauen. Wer als 'Beobachtungsfall' oder gar als 'gesichert rechts- oder linksextrem' eingestuft und damit an den Pranger gestellt wird, ist öffentlich stigmatisiert und wird tendenziell vom demokratischen Diskurs ausgeschlossen.Da der deutsche Inlandsgeheimdienst keine exekutiven Befugnisse hat, ist er für die Gesinnungsprüfung der von ihm Beobachteten zuständig. Mathias Brodkorb analysiert in seinem neuen Buch die rechtlichen Grundlagen, Struktur und Aufgaben des deutschen Inlandsgeheimdienstes und zeigt in sechs Fallstudien, wie der Verfassungsschutz nicht nur oftmals von seiner Aufgabe hermeneutisch überfordert ist, sondern sich zunehmend politisch instrumentalisieren lässt. Mitunter agiert er dabei selbst verfassungswidrig.Demokratische Willensbildung beruht auf freiem Diskurs, der von keiner staatlichen Instanz politisch gelenkt wird. Der Verfassungsschutz aber deutet legitime Grundrechtsausübung häufig als gefährlichen politischen Extremismus. Seit der Corona-Pandemie gilt selbst robust vorgetragene Kritik an der Regierung als Fall für den Inlandsgeheimdienst. Damit wird er zur Gefahr für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft. Eine grundlegende Reform oder gar Auflösung der skandalträchtigen Behörde scheint dringend geboten.

Buch | Deutsch

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