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Untertitel
Wie Martin Warnke die Freiheit der Kunst entdeckte

H | B | T | Gramm
224 mm | 161 mm | 16 mm | 0.368 kg

Erscheinungsjahr
2023

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Wallstein

ISBN-10
3835355406

ISBN-13
9783835355408

Autor
Karen Michels

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
164

Themen
Einzelne Fotografen, Kunsttheorie, Soziologie und Anthropologie, Deutschland, Einzelne Architekten und Architekturbüros, Einzelne Künstler, Künstlermonografien, Biografien: Kunst und Unterhaltung

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, Göttingen, DE, info@wallstein-verlag.de

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Karen Michels

Autor/in

Karen Michels

Karen Michels, geb. 1959, ist Kunsthistorikerin und leitet seit 2002 die von ihr gegründete 'Agentur für Kunstverstand' in Hamburg. Zuvor lehrte sie an den Universitäten Jena, Halle und Berlin (HU), während des Studiums in Hamburg war sie für die Wiedereinrichtung und Betreuung des Warburg-Hauses verantwortlich, forschte in Paris und in den USA.Zahlreiche Veröffentlichungen zur Architektur, Wissenschafts- und Kunstgeschichte, zu Erwin Panofsky oder Aby Warburg, u. a.: Aby Warburg - Im Bannkreis der Ideen (2007).

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Erwin Panofsky - vom wissenschaftlichen Nobody zum 'Einstein der Kunstgeschichte'.Ein 'Lehrer mit genialem Profil und Charisma', ein 'sprachsensibler Gedächtnisriese', der 'Einstein der Kunstgeschichte' - Erwin Panofsky ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Sein Name steht für die Entwicklung und Anwendung einer neuen Methode, der Ikonologie: der Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten nun große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld. Von seinem späteren Wirkungsort Princeton aus hat Panofsky dieser Methode Weltgeltung verschafft. Entstanden aber ist die Ikonologie in Hamburg, wo er an der gerade gegründeten Universität als erster Ordinarius für Kunstgeschichte wirkte - und wo er im Umfeld Aby Warburgs und dessen 'Kulturwissenschaftlicher Bibliothek' entscheidende Impulse erhielt.Panofsky wurde 1934 zur Emigration gezwungen. Bis zum Ende seines Lebens hat er die gut dreizehn Jahre, die er in Hamburg verbracht hat, als 'die glücklichsten und fruchtbarsten seines Lebens' bezeichnet. In diesem Buch geht es um die Frage nach den Hintergründen: Wie sah die Konstellation aus, die diese intellektuelle Erfolgsgeschichte ermöglichte? Und warum spielte Hamburg in ihr eine so große Rolle?

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