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Produktinformationen "Napoleon"

Die erste große Napoleon-Biographie eines deutschen Autors seit hundert Jahren.<BR><BR>Johannes Willms erzählt die faszinierende Lebensgeschichte Napoleons (1769-1821) - eines Mannes, der von ganz unten kam und zum Herrscher über den europäischen Kontinent aufstieg. Karriere, Größenwahn und Niedergang des Korsen beschreibt der bekannte Historiker und Journalist mit souveräner Quellenkenntnis und einer Fülle von Anekdoten. Sein Buch schildert jedoch nicht nur ein atemberaubendes Leben, sondern entfaltet zugleich das Panorama eines turbulenten Zeitalters, dem Napoleon seinen Namen gab.<BR>

Untertitel
Eine Biographie

H | B | T | Gramm
220 mm | 139 mm | 48 mm | 0.768 kg

Erscheinungsjahr
2007

FSK
0


Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Pantheon

ISBN-10
357055029x

ISBN-13
9783570550298

Autor
Johannes Willms

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
848

Themen
Biografien: historisch, politisch, militärisch, Frankreich, Europäische Geschichte

Keywords
Frankreich / Geschichte (bis 1945), Napoleon I., Kaiser der Franzosen, Erste Hälfte 19. Jahrhundert (ca. 1800 bis ca. 1850), Biografien: historisch, politisch, militärisch, Europäische Geschichte, Frankreich, HC/Geschichte/Neuzeit, Europa / Geschichte, Kulturgeschichte, TB/Sachbücher/Geschichte/Biographien, Autobiographien, Zweite Hälfte 18. Jahrhundert (ca. 1750 bis ca. 1799), Bonaparte, Napoleon

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Johannes Willms

Autor/in

Johannes Willms

Johannes Willms ist Historiker und Kulturkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Paris. Er hat viel beachtete Werke zur deutschen und französischen Geschichte vorgelegt, darunter "Nationalismus ohne Nation. Deutsche Geschichte 1789-1914" und "Paris. Hauptstadt Europas 1800-1914".

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Der General
Charles de Gaulle hat der Geschichte Frankreichs stärker den Stempel aufgedrückt als jeder andere. Der Mann, der kompromisslos vom Londoner Exil aus das "Freie Frankreich" behauptete, seinem Land 1958 eine neue Verfassung gab und die Kolonien in die Unabhängigkeit entließ, hielt zugleich eisern an überlebten Ideen von "Grandeur" fest, die Frankreichs Blick auf die Wirklichkeit verzerren. Johannes Willms zeigt in seiner Biographie Größe und Grenzen des Generals, der laut Umfragen bis heute den meisten seiner Landsleute als größter Franzose aller Zeiten gilt.<BR><BR>Im Sommer 1940 liegt Frankreich am Boden. Hitlers Armeen haben das Land überrannt, die Mehrheit der Franzosen arrangiert sich mit der Besatzungsmacht und dem Vichy-Regime unter Marschall Pétain. Doch in seinem Londoner Exil arbeitet ein Mann völlig unbeeindruckt für die Auferstehung Frankreichs, der so gut wie nichts vorzuweisen hat: kein Land, kein Geld und keine Truppen. Charles de Gaulle wird der "Retter" Frankreichs werden - und der Schöpfer eines Mythos, den die meisten Franzosen bis heute für die historische Wahrheit halten.<BR><BR>

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Mit dem Sturm auf die Bastille im Juli 1789 nahm eine Revolution ihren Anfang, die eine ganze Welt aus den Angeln heben sollte. Die scheinbar ewige Ordnung des Ancien Régime brach krachend zusammen, ein König von Gottes Gnaden flüchtete und endete auf der Guillotine, radikale Revolutionäre wie Danton und Robespierre übernahmen die Macht, rasch geriet alles in einen Rausch aus Tugend und Terror mit Tausenden von Toten, bis die Revolution ihre Kinder fraß und am Ende ein siegreicher General das Heft in die Hand nahm. <BR><BR>Johannes Willms, einer der besten Kenner der Epoche, schildert Personen, Kräfte und Motive. Vor allem aber lässt er immer wieder auch die Akteure selbst zu Wort kommen. Das gibt seiner Darstellung jene Lebendigkeit, für die seine historischen Werke mit Recht gerühmt worden sind.

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Johannes Willms entwirft in seiner Biographie Napoleons III. aus Anlaß des 200. Geburtstags (18. April 2008) ein historisch ausgewogenes Bild dieser sowohl für die französische wie deutsche und europäische Geschichte bedeutenden Persönlichkeit.Napoleon III., der zeitlebens die Gewohnheiten eines Abenteurers und Verschwörers beibehielt, war eine ungewöhnlich komplexe Herrscherpersönlichkeit. Er war gleichzeitig Träumer und Realist, naiv und verschlagen. Er hegte große politische Entwürfe, mit denen er in vieler Hinsicht seiner Zeit weit voraus war, deren Verfolgung ihn aber gleichzeitig auch blind machte für die sehr realen Gefahren, die vor allem auf dem Gebiet der Außenpolitik Frankreich wie seiner Herrschaft daraus erwuchsen. Das wurde ihm schließlich zum Verderben, als ihm mit Bismarck ab September 1862 ein überlegener Gegenspieler gegenübertrat. Wie sein Onkel und großes Vorbild Napoleon verspielte auch Napoleon III. seinen Thron mit der Niederlage in einer Schlacht, der von Sedan, nach der er am 4. September in preußische Gefangenschaft geriet. Am 9. Januar 1873 starb er im Exil in England, aus dem er einst aufgebrochen war, die Macht in Frankreich zu erobern. Der schmähliche Untergang des Zweiten Kaiserreichs hat lange das Urteil über Napoleon III. nachteilig beeinflußt und auch die großen, dauernden Verdienste seines Regimes verdunkelt, das nicht nur die Grundlagen einer umfassenden Modernisierung Frankreichs schuf, sondern dem es auch zu danken ist, daß der ständige Wechsel von Reaktion und Revolution aufgehoben wurde, der die Geschichte des Landes seit der Herrschaft Ludwigs XVI. kennzeichnete.

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Napoleon - schon der Name ist bis heute Inbegriff von Ruhm und historischer Größe. Nur selten in der Weltgeschichte hat ein Mensch in so kurzer Zeit so viel erobert und so viel verspielt. Johannes Willms, der große Kenner der Epoche und Napoleon-Biograph, fasst in diesem kritischen Porträt noch einmal den Aufstieg und Fall des Ausnahmemenschen zusammen, der erst Frankreich und dann Europa beherrschte, vom Revolutionsgeneral zum Despoten wurde und am Ende nach der Schlacht von Waterloo in der Verbannung starb.

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Waterloo - keine andere Schlacht der Weltgeschichte ist so sprichwörtlich geworden wie jenes Debakel in einem Dorf südlich von Brüssel, das Napoleons Schicksal endgültig besiegelte. Johannes Willms erzählt die Vorgeschichte und den dramatischen Verlauf der Schlacht. <BR><BR>Lebendig und dicht geschrieben, ist sein Buch nicht nur für Liebhaber der Militärgeschichte eine mitreißende Lektüre. Lange Zeit schien Napoleon unbesiegbar zu sein. Doch im Juni 1815 kämpft der Kaiser um sein politisches Überleben. Von Elba zurückgekehrt, hat er sich in den berühmten "100 Tagen" zwar erneut in Windeseile in Frankreich an die Macht gebracht, doch noch muss er die gegnerische Koalition zerschlagen und ihren Truppen eine empfindliche Niederlage beibringen. Im Lager seiner Feinde warten auch der britische Herzog von Wellington und der preußische Marschall Blücher auf ihre historische Stunde. Im Morgengrauen des 18. Juni ist es soweit. Napoleons letzte Schlacht beginnt.

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