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Produktinformationen ""Moderne Form - neue Baustoffe""

Der beginnende Boom der Fertighausindustrie erfasste in den frühen 1960er-Jahren auch westdeutsche Stahlunternehmen wie Hoesch und Krupp. Ihr Einstieg in das Bauen für einen Endverbraucher:innenmarkt war der ökonomische Versuch einer neuen Produktdiversifikation und Absatzstrategie. Hierfür wurden Kooperationen beispielsweise mit der Chemischen Industrie aufgebaut, die ihrerseits neue Absatzmärkte suchte: mit Kunststoff beschichteter Stahl wurde von der Puderdose bis zum Fertighaus angeboten. Die sowohl in materialtechnischer, konstruktiver und kooperativer Hinsicht experimentelle Fertighausproduktion blieb weit hinter den Gewinnerwartungen zurück und wurde alsbald eingestellt - verweist jedoch auf Entwicklungen, die das Bauwesen bis heute prägen sollten. Verschiedene Erzählstränge entschlüsseln das komplexe Entstehen dieser teilweise noch erhaltenen Fertighausobjekte, die ihrerseits an der Schwelle zu Entwicklungen im Stahlleichtbau sowie dessen Erforschung und Vermittlung in der Lehre stehen.

Untertitel
Das Fortschrittsversprechen "Fertighaus" des Stahlunternehmens Hoesch in den 1960er-Jahren

H | B | T | Gramm
279 mm | 211 mm | 18 mm | 0.656 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
de Gruyter Oldenbourg

ISBN-10
3111383849

Autor
Haps, Silke

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
166

Themen
Geschichte allgemein und Weltgeschichte, Deutschland, Sozial- und Kulturgeschichte, Wirtschaftsgeschichte

Keywords
Wirtschaftsgeschichte, Zwanzigstes Jahrhundert, HC/Geschichte/Allgemeines/Lexika

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Haps, Silke

Autor/in

Haps, Silke

Silke Haps , Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Montanhistorisches Dokumentationszentrum (montan.dok), Bochum.

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"Moderne Form - neue Baustoffe"
Der beginnende Boom der Fertighausindustrie erfasste in den frühen 1960er-Jahren auch westdeutsche Stahlunternehmen wie Hoesch und Krupp. Ihr Einstieg in das Bauen für einen Endverbraucher:innenmarkt war der ökonomische Versuch einer neuen Produktdiversifikation und Absatzstrategie. Hierfür wurden Kooperationen beispielsweise mit der Chemischen Industrie aufgebaut, die ihrerseits neue Absatzmärkte suchte: mit Kunststoff beschichteter Stahl wurde von der Puderdose bis zum Fertighaus angeboten. Die sowohl in materialtechnischer, konstruktiver und kooperativer Hinsicht experimentelle Fertighausproduktion blieb weit hinter den Gewinnerwartungen zurück und wurde alsbald eingestellt - verweist jedoch auf Entwicklungen, die das Bauwesen bis heute prägen sollten. Verschiedene Erzählstränge entschlüsseln das komplexe Entstehen dieser teilweise noch erhaltenen Fertighausobjekte, die ihrerseits an der Schwelle zu Entwicklungen im Stahlleichtbau sowie dessen Erforschung und Vermittlung in der Lehre stehen.

Buch | Deutsch

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