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Produktinformationen "Mein Schmerz und die Anderen"

Schmerz ist ein Beziehungsgeschehen. Gefühle der Einsamkeit und Isolation bedingen, dass man dem Verhältnis zu anderen Menschen und ihrer Bedeutung für den Schmerz kaum Aufmerksamkeit schenkt. Dass es jedoch im Erleben einer leidvollen Situation einen großen Unterschied macht, ob man mitfühlend berührt und getröstet oder ob man ignoriert wird, zeigt die Erfahrung. Diese Beobachtung verlangt nach einer Reflexion über die Intersubjektivität und Alterität der Schmerzerfahrung. Durch die Untersuchung ausgewählter Phänomene, u. a. von Folter, Selbstverletzung oder Geburtsschmerz, wird ausgelotet, wie das Empfinden durch andere beeinflusst wird und die konkrete Situation das individuelle Erleben von Nähe und Distanz verändert. Umgekehrt ist zu prüfen, inwieweit Empathie oder ihr Fehlen das Erleben von Schmerz modifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen, die sich in extremer affektiver Betroffenheit besonders verdichten, für eine Phänomenologie des Schmerzes unentbehrlich ist.

Untertitel
Zur Alteritätserfahrung leiblich-affektiver Betroffenheit

H | B | T | Gramm
237 mm | 160 mm | 27 mm | 0.676 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Brill I Fink

ISBN-10
3770569288

Autor
König, Anna Maria

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
326

Themen
Phänomenologie und Existenzphilosophie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, Robert-Bosch-Breite 10, 37079, Göttingen, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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König, Anna Maria

Autor/in

König, Anna Maria

Anna M. König ist an der Universität Graz am Institut für Systematische Theologie im Fachbereich Dogmatik tätig. Im Zuge einer FWF-Projektmitarbeit hat sie bereits ihr Studium der Katholischen Fachtheologie mit einer leibphänomenologisch orientierten Arbeit abgeschlossen. Sie hat als Praedoc-Assistentin am Institut für Philosophie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Graz gearbeitet und promoviert.

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Schmerz ist ein Beziehungsgeschehen. Gefühle der Einsamkeit und Isolation bedingen, dass man dem Verhältnis zu anderen Menschen und ihrer Bedeutung für den Schmerz kaum Aufmerksamkeit schenkt. Dass es jedoch im Erleben einer leidvollen Situation einen großen Unterschied macht, ob man mitfühlend berührt und getröstet oder ob man ignoriert wird, zeigt die Erfahrung. Diese Beobachtung verlangt nach einer Reflexion über die Intersubjektivität und Alterität der Schmerzerfahrung. Durch die Untersuchung ausgewählter Phänomene, u. a. von Folter, Selbstverletzung oder Geburtsschmerz, wird ausgelotet, wie das Empfinden durch andere beeinflusst wird und die konkrete Situation das individuelle Erleben von Nähe und Distanz verändert. Umgekehrt ist zu prüfen, inwieweit Empathie oder ihr Fehlen das Erleben von Schmerz modifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen, die sich in extremer affektiver Betroffenheit besonders verdichten, für eine Phänomenologie des Schmerzes unentbehrlich ist.

Buch | Deutsch

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