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Produktinformationen "Literarische Beziehungen zum Mittelalter"

Das Buch befasst sich mit der Frage, wann und wie in deutschsprachigen literarischen Texten zwischen 1750 und 1930 auf die Literatur des Mittelalters Bezug genommen wird. Dabei wird auf quantifizierbare Größen in Form von Publikationszahlen zurückgegriffen, wodurch erstmals intersubjektiv nachprüfbare Ergebnisse zur Häufigkeit von Mittelalterbezügen in der Literatur vorliegen.<BR>Auf diese Weise zeigt die Studie, dass Mittelalterbezüge in der deutschsprachigen Literatur nicht epochenspezifisch sind, sondern vielmehr über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg kontinuierlich literarisch Bezug auf das Mittelalter und dessen Literatur genommen wird. Damit sind Bezugnahmen auf das Mittelalter aus quantitativer Perspektive auch nicht epochenprägend.<BR>Der Zusammenhang von Minnesangrezeption und Romantik wird im letzten Teil der Arbeit anhand des lyrischen ¿uvres Friedrich Haugs näher untersucht. In der bisherigen Forschung wurde Haug lediglich als Epigrammatiker betrachtet und sein Schaffen dem Klassizismus zugeordnet. Seine literarische Rezeption mittelalterlicher Lyrik zeigt jedoch eine Nähe zur Romantik, die Haugs Briefe an Ludwig Uhland belegen. In der Analyse von Haugs Lyrik wird deutlich, dass seine Minnesangrezeption auch an ältere Rezeptionstraditionen anknüpft.

Untertitel
Ein 'scalable reading' von 1750 bis 1930 mit einer Fallstudie zur Mittelalterrezeption Friedrich Haugs

H | B | T | Gramm
230 mm | 161 mm | 24 mm | 0.608 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Walter de Gruyter

ISBN-10
311161543x

Autor
Becker, Ann-Marie

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
342

Themen
Lyrik einzelner Dichter, Literaturwissenschaft: 1800 bis 1900, Literaturwissenschaft: 1600 bis 1800

Keywords
Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, HC/Sprachwissenschaft/Allg. u. vergl. Sprachwiss.

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, 10785, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Becker, Ann-Marie

Autor/in

Becker, Ann-Marie

Ann-Marie Becker , University of Stuttgart, Stuttgart, Germany.

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Literarische Beziehungen zum Mittelalter
Das Buch befasst sich mit der Frage, wann und wie in deutschsprachigen literarischen Texten zwischen 1750 und 1930 auf die Literatur des Mittelalters Bezug genommen wird. Dabei wird auf quantifizierbare Größen in Form von Publikationszahlen zurückgegriffen, wodurch erstmals intersubjektiv nachprüfbare Ergebnisse zur Häufigkeit von Mittelalterbezügen in der Literatur vorliegen.<BR>Auf diese Weise zeigt die Studie, dass Mittelalterbezüge in der deutschsprachigen Literatur nicht epochenspezifisch sind, sondern vielmehr über den gesamten Untersuchungszeitraum hinweg kontinuierlich literarisch Bezug auf das Mittelalter und dessen Literatur genommen wird. Damit sind Bezugnahmen auf das Mittelalter aus quantitativer Perspektive auch nicht epochenprägend.<BR>Der Zusammenhang von Minnesangrezeption und Romantik wird im letzten Teil der Arbeit anhand des lyrischen ¿uvres Friedrich Haugs näher untersucht. In der bisherigen Forschung wurde Haug lediglich als Epigrammatiker betrachtet und sein Schaffen dem Klassizismus zugeordnet. Seine literarische Rezeption mittelalterlicher Lyrik zeigt jedoch eine Nähe zur Romantik, die Haugs Briefe an Ludwig Uhland belegen. In der Analyse von Haugs Lyrik wird deutlich, dass seine Minnesangrezeption auch an ältere Rezeptionstraditionen anknüpft.

Buch | Deutsch

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