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Produktinformationen "Liebe ohne Gleichheit"

Diese interdisziplinäre Studie untersucht die Rechtsgeschichte queerer Zugehörigkeit im Spanien des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage ihrer Repräsentation in der spanischen Literaturgeschichte (1924-1975). Ihr Ansatz integriert juristische und literaturwissenschaftliche Analysemethoden und verbindet so literarische Untersuchung mit kritischer rechtswissenschaftlicher Betrachtung. In vier close readings wird gezeigt, wie literarische Werke aus den 1920er (Cipriano de Rivas Cherif: Un sueño de la razón), 1930er (Federico García Lorca: El público, Oda a Walt Whitman), 1970er (Juan Goytisolo: Juan sin tierra) und 2010er Jahren (Trifonia Melibea Obono: La bastarda) zeitgenössische rechtliche Diskurse aufgreifen, reflektieren und transformieren. Die Studie trägt so nicht nur zu einem vertieften Verständnis der spanischen Rechts- und Kulturgeschichte bei, sie verdeutlicht zugleich die Rolle von Literatur als Ausdrucksraum für Widerstand und Emanzipation: Indem literarische Texte als Spiegel gesellschaftlicher Konflikte und als Plattform für rechtliche und ethische Auseinandersetzungen gelesen werden, zeigt die Studie eindrücklich, wie das literarische Feld zum Verständnis rechtlicher und kultureller Dynamiken beitragen kann.

Untertitel
Kritische Repräsentationen queerer Rechte in der spanischen Literatur des 20. Jahrhunderts (1924-1975)

H | B | T | Gramm
235 mm | 165 mm | 22 mm | 563 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Walter de Gruyter

ISBN-10
3119145084

Autor
Michael Hahn

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
292

Themen
Portugal, Recht, Kulturwissenschaften, Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000, Gender Studies: Gruppen, Spanien

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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