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Produktinformationen "Lesen lernen im Nationalsozialismus"

Das Lesenlernen im Nationalsozialismus wird aufgrund einer vordergründig stilisierten Fibel-Idylle des 'unschuldigen Kindes' gemeinhin in der Bedeutung für die 'völkische Erziehung' unterschätzt. Die Rekonstruktion des komplexen kontextuellen Bedingungszusammenhangs der Fibel-Gestaltung und -Produktion im 'Dritten Reich' zeigt, dass dem Lesenlernen eine wesentliche Funktion bei der ideologischen Formierung des 'deutschen Kindes' zukam. Diese folgte konzeptionell dem Prinzip der kindgemäßen Vermittlung einer fraglosen Anerkennung der 'Volksgemeinschaft' als positiv erlebbare Zugehörigkeitsordnung, verbunden mit der Vorbereitung und Anbahnung gewaltförmigen Handelns.

Untertitel
Theoriekonzepte - Kindheitsbilder - Bildungspolitik

H | B | T | Gramm
225 mm | 148 mm | 27 mm | 604 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
transcript

ISBN-10
3837652556

ISBN-13
9783837652550

Autor
Straube-Heinze, Kristin

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
390

Themen
Pädagogik / Erziehungswissenschaften

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
transcript Verlag, Hermannstraße 26, 33602, Bielefeld, DE, live@transcript-verlag.de

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