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Produktinformationen "Korrigieren - eine Kulturtechnik"

Prozesse des Korrigierens bilden neben dem Schreibprozess das Fundament der literarischen und wissenschaftlichen Textproduktion. Sie bleiben jedoch zumeist im Verborgenen und sind, vielleicht gerade deshalb, bislang lediglich peripher untersucht worden. Der Band bietet einen Vorschlag zur Analyse des Korrigierens als Kulturtechnik. Korrigieren wird dabei als Tätigkeit begriffen, die Produktionsverhältnissen unterworfen ist, aber auch selbst zur Produktion, Destruktion, Ergänzung, Verbesserung oder Überschreibung von Texten beiträgt, eine Tätigkeit, die häufig Machtkonstellationen offenlegt und eine normierende Funktion hat. Die Beiträge nehmen geschichts-, literatur-, kultur-, medien- und sprachwissenschaftliche Perspektiven auf Schriften vom 18. bis 21. Jahrhundert ein, und untersuchen (Auto-)Korrekturprozesse in Bereichen wie im gegenseitigen Lektorat, in Bühnenadaptionen, Schreibmaschinentechnologien, Schulen oder Textbearbeitungsprogrammen.¿

H | B | T | Gramm
228 mm | 156 mm | 18 mm | 0.4 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
Walter de Gruyter

ISBN-10
3110738694

ISBN-13
9783110738698

Autor
Iuditha Balint, Janneke Eggert, Thomas Ernst

Weitere Mitwirkende
Eggert, Janneke | Balint, Iuditha

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
183

Themen
Deutschland, Literaturtheorie, Literaturwissenschaft, allgemein, Frankreich

Keywords
Lektor, Literaturtheorie, HC/Sprachwissenschaft/Allg. u. vergl. Sprachwiss.

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
De Gruyter GmbH, Genthiner Straße 13, 10785, Berlin, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Iuditha Balint, Janneke Eggert, Thomas Ernst

Autor/in

Iuditha Balint, Janneke Eggert, Thomas Ernst

Iuditha Balint , Janneke Eggert , Fritz-Hüser-Institut, Dortmund.

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Korrigieren - eine Kulturtechnik
Prozesse des Korrigierens bilden neben dem Schreibprozess das Fundament der literarischen und wissenschaftlichen Textproduktion. Sie bleiben jedoch zumeist im Verborgenen und sind, vielleicht gerade deshalb, bislang lediglich peripher untersucht worden. Der Band bietet einen Vorschlag zur Analyse des Korrigierens als Kulturtechnik. Korrigieren wird dabei als Tätigkeit begriffen, die Produktionsverhältnissen unterworfen ist, aber auch selbst zur Produktion, Destruktion, Ergänzung, Verbesserung oder Überschreibung von Texten beiträgt, eine Tätigkeit, die häufig Machtkonstellationen offenlegt und eine normierende Funktion hat. Die Beiträge nehmen geschichts-, literatur-, kultur-, medien- und sprachwissenschaftliche Perspektiven auf Schriften vom 18. bis 21. Jahrhundert ein, und untersuchen (Auto-)Korrekturprozesse in Bereichen wie im gegenseitigen Lektorat, in Bühnenadaptionen, Schreibmaschinentechnologien, Schulen oder Textbearbeitungsprogrammen.¿

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