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Produktinformationen "Kapitalismus am Limit"

Wir befinden uns in einer seltsamen Zwischenzeit: Die meisten von uns haben sich eingestanden, dass es so nicht weitergehen kann, aber echte Lösungen scheinen in weiter Ferne. Es ist eine Zeit, in der 'das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann' (Gramsci), geprägt von Kämpfen zwischen den Aktivistinnen des Wandels und den Verteidigern des Status quo.Ulrich Brand und Markus Wissen unterziehen diese Gegenwart einer kritischen Diagnose. Sie zeichnen nach, wie die Herrschaft der imperialen Lebensweise bröckelt, angegriffen von unübersehbaren Umweltkrisen, aber auch von denjenigen, die die Ausbeutung von Mensch und Natur nicht länger mittragen wollen. Diese Kämpfe entscheiden die Zukunft der Menschheit, und der Ausgang ist alles andere als gewiss. Wird der Status quo verteidigt und nehmen damit autoritäre Tendenzen zu? Werden wir einen 'grünen Kapitalismus' entwickeln, und welche Folgen hätte dieser für den Rest der Welt? Oder finden wir in eine gerechtere, bessere Art des Lebens? Ein hellsichtiger Blick auf die großen Konflikte der Gegenwart.

Untertitel
Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven. Von den Autoren des Bestsellers 'Imperiale Lebensweise'. Herausforderungen und Chancen der Krise

H | B | T | Gramm
203 mm | 129 mm | 20 mm | 392 gr

Erscheinungsjahr
2024

FSK
0

Ausgabe
Softcover

Verlag
oekom verl

ISBN-10
3987260653

ISBN-13
9783987260650

Autor
Wissen, Markus; Ulrich Brand

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
320

Themen
Wirtschaftswachstum, Soziale Auswirkungen von Umweltfaktoren

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
oekom – Gesellschaft für ökologische Kommunikation mit beschränkter Haftung, Goethestraße 28, München, DE, info@oekom.de

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Imperiale Lebensweise
Haben wir die Zeiten des Imperialismus nicht längst hinter uns gelassen?Wenn man erwägt, in welchem Maße sich der Globale Norden nach wie vor an den ökologischen und sozialen Ressourcen des Globalen Südens bedient, rücken die Begriffe 'Globaler Kapitalismus' und 'Imperialismus' wieder näher zusammen. Unsere Muster von Produktion und Konsum erfordern einen überproportionalen Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und biologische Senken der restlichen Welt. Mit anderen Worten: Die Ausbeutung von Mensch und Natur hält nach wie vor an - und nimmt weiter an Fahrt auf.Ulrich Brand und Markus Wissen legen in ihrem Buch eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Das Buch erinnert eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende 'sozial-ökologische Transformation' hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann.

Buch | Deutsch

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