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Produktinformationen "Groteske Ökonomien"

Ökonomische Phänomene spielen in der Literatur der frühen Neuzeit eine zunehmend wichtige Rolle. Sie begegnen dort aber oft im Modus der Verzerrung. Es interessieren die Möglichkeiten des Täuschens und Trügens, der Camouflage, des Körpereinsatzes. Der ¿homo oeconomicus¿ ist ein schelmischer, eine narrative Experimentalfigur, beleuchtet nicht in mittel- oder längerfristigen Zusammenhängen, sondern im Augenblick, im Ereignis, in der Situation. Auch das Geld hat spielerische Züge: ein universales Medium, der Nerv aller Dinge, die Basis der Wunschbefriedigung, ist es ebenso eine Gefahr, eine Plage, ein Hort der Unsicherheit. Den kleinen Transaktionen korrespondieren kleine narrative Formen, gerichtet auf das Okkasionelle, die Kommunikation, die Pointierung. An Schwankromanen und -sammlungen, Faust- und Lalengeschichten kann sich zeigen, wie im Grotesken das schillernde Verhältnis von Ökonomie und Narration je neu verhandelt wird.

Untertitel
Erzählen in der fru¿hen Neuzeit

H | B | T | Gramm
194 mm | 142 mm | 14 mm | 286 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Chronos

ISBN-10
3034018320

Autor
Kiening, Christian

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
208

Themen
Literaturwissenschaft, allgemein

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
info@gva-verlage.de, Anna-Vandenhoeck-Ring 36, 37081, Göttingen, DE, info@gva-verlage.de

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