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Produktinformationen "Fahrt ins Ungewisse"

Nach dem Einmarsch Deutschlands und der Sowjetunion in Polen 1939 führten beide Besatzungsmächte umfassende Deportationen durch, von denen über 700.000 Menschen betroffen waren. Die Zwangsumsiedlungen erfolgten brutal und systematisch - oft mitten in der Nacht, mit minimalem Gepäck und in überfüllten Güterwaggons. Trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten verfolgten die Deportationen unterschiedliche Ziele: Während die Sowjetunion eine vollständige "Sowjetisierung" anstrebte, zielte das NS-Regime auf eine "Germanisierung" der Gebiete. Das Werk analysiert die Rechtfertigungen, Organisationsstrukturen und gesellschaftlichen Folgen dieser Deportationen und zeigt so Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie die zentrale Bedeutung der Umsiedlungspolitiken für beide Regime bis Juni 1941.

Untertitel
Die deutschen und sowjetischen Deportationen im doppelt besetzten Polen 1939-1941 im Vergleich

H | B | T | Gramm
243 mm | 177 mm | 37 mm | 978 gr

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Boehlau Verlag

ISBN-10
3205223543

Autor
Riedler, Hannah Claudia

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
448

Themen
Kunstgeschichte, Deutschland, Geschichte, Polen, UdSSR, Sowjetunion

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, productsafety@degruyterbrill.com

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