Empathie und Empowerment bei Alkoholabhängigkeit
Stigmatisierung im Umgang mit Betroffenen überwinden
Stigma und Selbststigmatisierung umgeben Abhängigkeitserkrankungen wie unsichtbare Mauern. Besonders Selbststigmatisierung verschlägt Menschen oft lebenslang über Generationen die Sprache, behindert den Zugang zu Hilfe, verschlechtert die Behandlungsprognose und vertieft das emotionale Leid Betroffener sowie zugehöriger Mitbetroffener im sozialen Umfeld. Dieses Fachbuch bietet zuweisenden und mitbehandelnden Fachkräften im Gesundheitswesen, in der Sozialarbeit, in der Suchtberatung und Suchtmedizin dringend benötigte kommunikative Unterstützung, die mit direkt spürbarem Entstigmatisierungseffekten den Umgang mit Abhängigkeitserkrankungen im Alltag angenehmer gestaltet.Dieses Werk liefert umfassende Einblicke in die Mechanismen des Stigmas und der Selbststigmatisierung. Es wird ein in Zusammenarbeit mit Expert*innen entwickeltes innovatives Peer Assistance Programm als trialogische Verständigungshilfen vorgestellt. Im Buch finden Sie praxisorientierte Hilfestellungen und Strategien für einen respektvollen Umgang miteinander. Lernen Sie von eindrucksvollen Peer-Erfahrungen, wie Sie Vorurteile abbauen, Mitbetroffene und Betroffene stärken und gemeinsam mit Peer-Perspektiven einen angenehmeren Weg zu mehr (Selbst-) Akzeptanz und Genesung für alle Beteiligten einschließlich Ihnen als Fachkräften ebnen können.
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