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Produktinformationen "Eisenbahnerfamilie"

Anhand von Ereignissen und Episode im Leben des Urgroßvaters, Großvaters, Vaters und des Autors wird die Geschichte der Deutschen Eisenbahnen und der technischen Entwicklungen geschildert. Der Urgroßvater diente in der Kaiserzeit der Hessischen Ludwigsbahn und später der königlich preußischen Eisenbahn als Bahnwärter in Kranichstein bei Darmstadt. Er erlebte die Blütezeit der Länderbahnen bis über den ersten Weltkrieg hinaus. Der Großvater musste beide Weltkriege und zweimal Währungsverfall erleben und war zur Zeit der Weimarer Republik, in der Nazizeit und der Zeit der frühen Bundesrepublik als Bahnhofsvorsteher und als erster Betriebsbeamter im Eisenbahnbetriebsamt tätig. Als Beamter belastete ihn der Widerspruch zwischen seinen Überzeugungen als Mitglied der Bekennenden Kirche und den Pflichten, dem Staat und damit dem Naziregime zu dienen. Der Vater trat als Ingenieur mit Fachgebiet Eisenbahnbau 1933 in den Dienst der Reichsbahn. Im 2. Weltkrieg war er zeitweise im Bauzug in Italien unterwegs und reparierte Gleise. In der frühen Bundesrepublik war sein Thema, die Fahrbahn dem Betrieb zuverlässig zur Verfügung zu stellen. Parallel zur Phase des Wiederaufbaus und der Modernisierung führte der Siegeszug des Automobils zu einer völligen Veränderung des Verkehrs mit gravierenden Auswirkungen auf die Bahn. Der Autor begann in den 1970er Jahren bei der Bundesbahn und begleitete verschiedene Positionen, erst als Beamter des höheren Dienstes, dann als leitender Angestellter im Bau- und Betriebsdienst, im Personenverkehr und schließlich in der DB Netz AG. Ihn betraf die Zusammenlegung von Bundesbahn und DDR-Reichsbahn, die Ausgliederung der staatlichen Funktionen, Umwandlung in Aktiengesellschaften sowie das Aufkommen zahlreicher privater Eisenbahnverkehrsunternehmen. Im weiteren Teil des Buches setzt sich der Autor mit den Chancen der Bahn als klimaschonendes Verkehrsmittel auseinander. Er kritisiert, dass die Politik die Chancen dieses Verkehrsmittels nicht wirklich nutzt. Im nächsten Teil geht es um die aktuelle Krise der Deutschen Bahn. Diese auf die "marode Infrastruktur" zu schieben, ist zu kurz gesprungen. Eine Reihe von Schwachpunkten und Fehlentwicklungen werden aufgezeigt. Die Betriebsführung, Bauplanung und der Schlingerkurs bei der Digitalisierung werden kritisiert. In der Analyse der japanischen und der Schweizer Bahn werden Erfolgsfaktoren für einen zuverlässigen Betrieb herausgearbeitet. Schließlich werden Perspektiven aufgezeigt.

Untertitel
Vier Generationen: Von der Länderbahn zur aktuellen Krise und zur Bahn der Zukunft

H | B | T | Gramm
210 mm | 148 mm | 26 mm | 539 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
via tolino media

ISBN-10
3695616180

Autor
Weigand, Werner

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
372

Themen
Biografien und Sachliteratur, Wirtschaftswissenschaft, Finanzen, Betriebswirtschaft und Management, Geschichte und Archäologie, Technologie, Ingenieurswissenschaft, Landwirtschaft, Industrieprozesse, Informatik und Informationstechnologie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
tolino media GmbH & Co.KG, Albrechtstraße 14, 80636, München, DE, gpsr@tolino.media

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