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Produktinformationen "Die zweite Belegschaft"

Leiharbeit wird gemeinhin mit den 'neoliberalen' Arbeitsmarktreformen der jüngsten Vergangenheit assoziiert. Anna Elisabeth Keim kann in dieser Studie dagegen erstmals empirisch fundiert zeigen, dass diese Arbeitsform in Deutschland eine deutlich längere Geschichte hat. Ausgehend von arbeitsrechtlichen Debatten in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, verfolgt sie die Spur erster Erscheinungsformen der Leiharbeit bis in die frühe Bundesrepublik. Ihre Untersuchung fokussiert auf die Phase des westdeutschen Nachkriegsbooms, in dem Leiharbeitsverhältnisse - trotz zeitweiligen Verbots - in Grauzonen des Arbeitsmarkts praktiziert und gesellschaftlich problematisiert wurden. Sie weist zudem nach, wie sich in der Bundesrepublik um 1960 eine Branche für 'Zeit-Arbeit' herauszubilden begann und wie die Akteurinnen und Akteure am Ende des Nachkriegsbooms die Verankerung der Leiharbeit als valides Arbeitsmarktsegment erreichten.

Untertitel
Leiharbeit und Zeitarbeit in der frühen Bundesrepublik

H | B | T | Gramm
233 mm | 158 mm | 29 mm | 666 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
Campus

ISBN-10
3593522047

Autor
Keim, Anna Elisabeth

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
395

Themen
Deutschland, Öffentliche Verwaltung / Public Policy, Wirtschaftsgeschichte, Politikwissenschaft und politische Theorie, Sozial- und Kulturgeschichte, Westdeutschland, BRD, bis 1990, Zentralregierung

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, Weinheim, DE, info@campus.de

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