Die unsichtbare Hand
Ökonomisches Denken gestern und heute
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat nicht nur Wirtschaft und Politik, sondern auch die Wissenschaft herausgefordert. Müssen die ökonomischen Lehrbücher umgeschrieben werden? Hat die marktwirtschaftliche Ordnung ausgedient? Hätte man die Krise voraussehen und verhindern können? Was läuft falsch in der aktuellen Wirtschaftspolitik? Sind Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung und steigende Steuerlasten wirklich unvermeidbar? Dieses Buch gibt darauf keine schnellen Antworten. Stattdessen wird der Leser bis in die Tiefen des ökonomischen Denkens geführt, ganz ohne Mathematik, dafür mit vielen Beispielen und geschichtlichen Anekdoten. Denn die großen wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit haben auch schon die ersten Ökonomen bewegt. Ausgehend von ihren Einsichten und Irrtümern entsteht ein lebendiges Bild der ökonomischen Zusammenhänge aus heutiger Sicht. So kann der Leser sich ein eigenes Urteil bilden - auch über die Finanzkrise, die keineswegs die erste in der Wirtschaftsgeschichte war. Die 5. Auflage wurde hinsichtlich der wirtschaftspolitischen Ereignisse aktualisiert. Die jüngsten Krisen haben an zahlreichen Stellen in der vorliegenden Neuauflage Berücksichtigung gefunden, vor allem natürlich in den Kapiteln über Geld, Konjunktur und Staatsverschuldung.
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