Versandkostenfrei ab 29,00 €

Produktinformationen "Die Träume, die wir hatten"

Christiane Hoffmann über den Verlust persönlicher und politischer Träume <BR> <BR>Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Träume von einem demokratischen Russland und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.<BR><BR>24. Februar 2022: Russland überfällt die Ukraine. Doch Christiane Hoffmann erhält an diesem Tag eine weitere schlimme Nachricht. Eine ihrer engsten Freundinnen hat sich das Leben genommen. Nun stellt sie sich die Frage: Hätte man es verhindern können? Den Tod der Freundin, aber auch den Krieg gegen die Ukraine und die Selbstzerstörung Russlands? Feinfühlig beobachtet und glänzend geschrieben, verbindet Hoffmanns Buch die Erinnerung an eine besondere Freundschaft mit der Geschichte der deutsch-russisch-ukrainischen Beziehungen, erzählt aus der persönlichen Anschauung der Autorin. Es tut dies auf eine Weise, die Raum lässt für Zweifel und Trauer, für Fragen und Ambivalenzen. Damit gibt sie den Debatten um Russland die emotionale Tiefe zurück, für die im ersten Schock nach dem Angriff kein Platz mehr war, und schlägt zugleich Brücken über die Gräben, die dieses Thema in die deutsche Gesellschaft eingezogen hat.

Untertitel
Meine Freundin, Russland, die Ukraine und ich

H | B | T | Gramm
219 mm | 145 mm | 29 mm | 462 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
C.H.Beck

ISBN-10
3406843786

Autor
Christiane Hoffmann

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
300

Themen
Russland, Reportagen und journalistische Berichterstattung oder zusammengestellte Kolumnen, Biografien: historisch, politisch, militärisch, Memoiren, Berichte, Erinnerungen

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG, Wilhelmstraße 9, 80801, München, DE, produktsicherheit@beck.de

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Weitere Bücher von Christiane Hoffmann

Alles, was wir nicht erinnern
Die Flucht des Vaters - eine Nachwanderung nach 75 Jahren'Zu Fuß?' 'Allein?' Christiane Hoffmanns Vater floh Anfang 1945 aus Schlesien. 75 Jahre später geht die Tochter denselben Weg. Sie kämpft sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder. Sie sitzt in Kirchen, Küchen und guten Stuben. Sie führt Gespräche - mit anderen Menschen und mit sich selbst. Sie sucht nach der Geschichte und ihren Narben. Ein Buch über Flucht und Heimat, über die Schrecken des Krieges und über das, was wir verdrängen, um zu überleben.Christiane Hoffmann verschränkt ihre Familiengeschichte mit der Historie, Zeitzeugenberichte mit Begegnungen auf ihrem Weg. Doch es ist vor allem ein sehr persönliches Buch, geschrieben in einer literarischen Sprache, die Suche einer Tochter nach ihrem Vater und seiner Geschichte.- Ein berührendes, emotionales Buch über ein bis heute schwieriges Thema- Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung- Was bedeutet der Verlust von Heimat, auch für die nachfolgenden Generationen?

Buch | Deutsch

15,00 €
Alles, was wir nicht erinnern
<BR> DIE FLUCHT DES VATERS - EINE NACHWANDERUNG NACH 75 JAHREN <BR> <BR>'Zu Fuß?' 'Zu Fuß.' 'Allein?' 'Allein.' Christiane Hoffmanns Vater floh Anfang 1945 aus Schlesien. 75 Jahre später geht die Tochter denselben Weg, 550 Kilometer nach Westen. Sie kämpft sich durch Hagelstürme und sumpfige Wälder. Sie sitzt in Kirchen, Küchen und guten Stuben. Sie führt Gespräche mit anderen Menschen und mit sich selbst. Sie sucht nach der Geschichte und ihren Narben. Ein sehr persönliches, literarisches Buch über Flucht und Heimat, über die Schrecken des Krieges und über das, was wir verdrängen, um zu überleben.<BR>Deutschland in den 1970er Jahren. Unter dem Tisch sitzen die Kinder. Oben seufzen die Erwachsenen, essen Schnittchen und reden über die verlorene Heimat. Sie geben ihre Verletzungen und Alpträume weiter an die nächste Generation. Nach dem Tod des Vaters kehrt die Tochter in das schlesische Dorf mit dem malerischen Namen zurück, nach Rosenthal, das jetzt Rózyna heißt. Am 22. Januar 2020 bricht sie auf und geht noch einmal den Weg seiner Flucht. Was bleibt heute vom Fluchtschicksal? Wie gehen Familien, wie gehen Gesellschaften, Deutsche, Polen und Tschechen mit der Vergangenheit um? Christiane Hoffmanns Buch holt die Erinnerung an Flucht und Vertreibung ins 21. Jahrhundert, es verschränkt ihre Familiengeschichte mit der Historie, Zeitzeugenberichte mit Begegnungen auf ihrem Weg. Doch es ist vor allem ein sehr persönliches Buch, geschrieben in einer literarischen Sprache, die Suche einer Tochter nach ihrem Vater und seiner Geschichte. <BR> <BR> - Ein berührendes, emotionales Buch über ein bis heute schwieriges Thema - Ein Fünftel der deutschen Bevölkerung erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg Flucht und Vertreibung - Was bedeutet der Verlust von Heimat, auch für die nachfolgenden Generationen? - Für alle Leser:innen von Sabine Bodes "Kriegskinder" und "Kriegsenkel", sowie Wolfgang Büschers "Berlin - Moskau" - Bekannte Autorin: regelmäßig zu Gast bei Anne Will, Maybrit Illner und Markus Lanz

Buch | Deutsch

22,00 €

Wusstest du, dass...

ein wiederverkauftes Buch rund 2,7 kg CO₂ einspart – das entspricht einer 14 km langen Autofahrt?

Erfahre mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Buchpark

Versandkostenfrei ab 29 €

14 Tage Rückgaberecht - Kein Risiko

Geprüfte Gebrauchtware

Filter werden angewendet...