Versandkostenfrei ab 29,00 €

Produktinformationen "Die Schätzung des Menschen"

Der Körper eines freien Menschen wird nicht in Geld geschätzt - liberum corpus nullam recipit aestimationem. Diese Regel aus der Feder des Juristen Gaius (2. Jahrhundert n. Chr.) gilt als Absage des römischen Rechts an ein kompensatorisches Schmerzensgeld nach heutigem Verständnis. Mittelalterliche Juristen übernahmen diesen Standpunkt. Doch etwa zeitgleich setzten sich Theologen darüber hinweg. Sie forderten auch für den irreparablen Schaden an Körper, Ruf und Ehre eine Entschädigung in Geld. Darauf aufbauend entwickelten die Spätscholastiker im 16. und 17. Jahrhundert eines der ersten naturrechtlichen Ersatzregime für immaterielle Schäden. Jan-Luca Helbig zeichnet die Entwicklung dieser Lehre nach und untersucht ihre Bedeutung für die Gegenwart.

Untertitel
Persönlichkeitsgüter, Geldentschädigung und Kommensurabilität im scholastischen Naturrecht

H | B | T | Gramm
233 mm | 166 mm | 32 mm | 736 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Böhlau

ISBN-10
3412535117

Autor
Helbig, Jan-Luca

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
351

Themen
Rechtsordnungen: Kirchenrecht, Personenschaden, Europäische Geschichte, Rechtsordnungen: Römisches Recht, Rechtsgeschichte, Westliche Mittelalterliche Philosophie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, productsafety@degruyterbrill.com

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Weitere Bücher von Helbig, Jan-Luca

%
Die Schätzung des Menschen
Der Körper eines freien Menschen wird nicht in Geld geschätzt - liberum corpus nullam recipit aestimationem. Diese Regel aus der Feder des Juristen Gaius (2. Jahrhundert n. Chr.) gilt als Absage des römischen Rechts an ein kompensatorisches Schmerzensgeld nach heutigem Verständnis. Mittelalterliche Juristen übernahmen diesen Standpunkt. Doch etwa zeitgleich setzten sich Theologen darüber hinweg. Sie forderten auch für den irreparablen Schaden an Körper, Ruf und Ehre eine Entschädigung in Geld. Darauf aufbauend entwickelten die Spätscholastiker im 16. und 17. Jahrhundert eines der ersten naturrechtlichen Ersatzregime für immaterielle Schäden. Jan-Luca Helbig zeichnet die Entwicklung dieser Lehre nach und untersucht ihre Bedeutung für die Gegenwart.

Buch | Deutsch

56,95 € 70,00 € (18.64% gespart)

Wusstest du, dass...

ein wiederverkauftes Buch rund 2,7 kg CO₂ einspart – das entspricht einer 14 km langen Autofahrt?

Erfahre mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Buchpark

Versandkostenfrei ab 29 €

14 Tage Rückgaberecht - Kein Risiko

Geprüfte Gebrauchtware

Filter werden angewendet...