Die Paradoxie des Wettrüstens
Zum Konfliktmanagement geopolitischer Krisen
Angesichts der besorgniserregenden Weltlage zeigt Friedrich Glasl auf, weshalb Aufrüstung, Abschreckung, Drohungen und Sanktionen weder Kriege verhindern noch nachhaltigen Frieden schaffen können. Glasl analysiert systematisch, wie soziale Konflikte eskalieren und wie die Logik des Krieges von regressivem Denken und Affekten angetrieben wird. Er kontrastiert damit die Logik des Friedens, die auf Selbststeuerung, Empathie und Kooperation setzt. Basierend auf seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Mediator und Konfliktforscher führt er empirische Belege und historische Beispiele für die Wirksamkeit von De-Eskalationsstrategien und gewaltfreien Kampagnen an. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den psychologischen und neurophysiologischen Mechanismen hinter Konflikten und vielfach bewährte Methoden des Krisenmanagements verbinden theoretische Tiefe mit praktischer Anwendbarkeit für Politik, Zivilgesellschaft und internationale Organisationen.
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