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Produktinformationen "Dichten über Träume"

Für Lyrikerinnen der Barockepoche hat der poetische Traum eine geschlechtsspezifische Bedeutung: Das Dichten über Träume kann schreibenden Frauen im 17. Jahrhundert gewisse Lizenzen bieten. Inszeniert als Verbindungsmedium zu Gott oder als Ort der (Wieder-)Begegnung mit geliebten Menschen erfüllt der Traum die Funktion eines erweiterten, aber abgesicherten Spielraums, der die dichterische Entfaltung trotz sozialer sowie regelpoetischer Begrenzungen ermöglicht.
Die vorliegende Studie untersucht dieses Potenzial des poetischen Traums anhand exemplarischer Gedichte deutschsprachiger Barocklyrikerinnen wie Margaretha Susanna von Kuntsch und Maria Katharina Stockfleth unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechter- und Traumdiskurses der Zeit. Ein kontrastiver Vergleich mit ausgewählten Traumdichtungen von Aemilia Lanyer, Mary Wroth und weiteren englischsprachigen Zeitgenossinnen erlaubt hierbei eine neue Akzentuierung des Blicks auf die Vertreterinnen des deutschen Sprachraums.

Untertitel
Traumdarstellungen deutsch- und englischsprachiger Lyrikerinnen des 17. Jahrhunderts

H | B | T | Gramm
235 mm | 155 mm | 32 mm | 0.769 kg

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Brill I Fink

ISBN-10
3770569520

Autor
Saar, Lina

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
456

Themen
Klassische Lyrik und Dichtung vor dem 20. Jahrhundert, Literaturwissenschaft, allgemein, Lyrik: Anthologien verschiedene Dichter

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Brill Deutschland GmbH, Robert-Bosch-Breite 10, 37079, Göttingen, DE, productsafety@degruyterbrill.com

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Saar, Lina

Autor/in

Saar, Lina

Lina Saar studierte die Fächer Deutsch und Biologie für das Lehramt für die Sekundarstufe I und II sowie das Ergänzungsfach Englisch an der Universität des Saarlandes. Von 2018 bis 2021 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Graduiertenkolleg "Europäische Traumkulturen", danach Stipendiatin der Graduiertenförderung des Saarlandes; ihre Promotion erfolgte 2024. Aktuell befindet sie sich im pädagogischen Vorbereitungsdienst des Landes Hessen.

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Dichten über Träume
Für Lyrikerinnen der Barockepoche hat der poetische Traum eine geschlechtsspezifische Bedeutung: Das Dichten über Träume kann schreibenden Frauen im 17. Jahrhundert gewisse Lizenzen bieten. Inszeniert als Verbindungsmedium zu Gott oder als Ort der (Wieder-)Begegnung mit geliebten Menschen erfüllt der Traum die Funktion eines erweiterten, aber abgesicherten Spielraums, der die dichterische Entfaltung trotz sozialer sowie regelpoetischer Begrenzungen ermöglicht. Die vorliegende Studie untersucht dieses Potenzial des poetischen Traums anhand exemplarischer Gedichte deutschsprachiger Barocklyrikerinnen wie Margaretha Susanna von Kuntsch und Maria Katharina Stockfleth unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechter- und Traumdiskurses der Zeit. Ein kontrastiver Vergleich mit ausgewählten Traumdichtungen von Aemilia Lanyer, Mary Wroth und weiteren englischsprachigen Zeitgenossinnen erlaubt hierbei eine neue Akzentuierung des Blicks auf die Vertreterinnen des deutschen Sprachraums.

Buch | Deutsch

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