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Produktinformationen "Der Einfluss deutschsprachiger Literatur auf die japanische Literatur nach 1945"

In diesem Buch wird die Hypothese untersucht, wonach intertextuelle Referenzen zur deutschsprachigen Literatur durch bedeutende japanische Schriftsteller und Filmschaffende – insbesondere auf Thomas Mann und Franz Kafka bei Yukio Mishima, Morio Kita, Kenzabur¿ ¿e, Hayao Miyazaki und Haruki Murakami – ein über Jahrzehnte hinweg beständiges Phänomen in der Auseinandersetzung mit der eigenen Kriegs- bzw. Nachkriegsgeschichte darstellen. Die Analyse zeigt, dass es neben einer Vielzahl expliziter Bezugnahmen (wie Zitaten) auch zahlreiche strukturelle Übernahmen gibt, wie zum Beispiel die von Thomas Manns Zauberberg (1924) inspirierten Sanatorien in den Japanischen Alpen in Murakamis Naokos Lächeln (1987) und Miyazakis Wie der Wind sich hebt (2013). Die Arbeit zielt darauf ab, einen Beitrag zur interkulturellen Germanistik zu leisten, indem sie diesen transkulturellen Austausch beleuchtet und Parallelen zur Erinnerungskultur im deutschsprachigen Raum zieht.

Untertitel
Analyse ausgewählter Beispiele

H | B | T | Gramm
210 mm | 148 mm | 14 mm | 331 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Springer

ISBN-10
3662725762

Autor
Reinelt, Carlos Peter

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
252

Themen
Kulturwissenschaften, Literaturwissenschaft: 1900 bis 2000, Asien

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Springer Nature Customer Service Center GmbH, Europaplatz 3, 69115, Heidelberg, DE, ProductSafety@springernature.com

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