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Produktinformationen "Das schweigende Bild"

Tonfilme um 1930 weisen oft auffällige Momente auf, an denen weder Musik, noch Sprache, noch Geräuscheffekte zu hören sind. Bekannte Beispiele für einen solchen Einsatz filmischer Stille sind das schreckliche Verstummen der mütterlichen Rufe in M (Fritz Lang, D 1931), die bedrückende Stille im Klassenzimmer des Prof. Unrat in Der Blaue Engel (Josef von Sternberg, D 1930) oder das wortlose Auftreten von Bela Lugosi als Vampir in Dracula (Tod Browning, USA 1931). Wie sind diese Stellen zu verstehen und wie hängen sie mit dem Medienwandel vom Stummfilm zum Tonfilm zusammen? Wie wurden sie vom zeitgenössischen Publikum wahrgenommen? Die Studie zeigt anhand zahlreicher Filmanalysen und der Aufarbeitung historischen Quellenmaterials, dass Stille einen wesentlichen Anteil an der Herausbildung der neuen Filmästhetik ab ca. 1930 hatte und in ihren Ausdrucksmöglichkeiten in Theorie und Praxis eingehend reflektiert wurde. Gerade anhand der Stille wurde deutlich, dass Filme längst nicht mehr nur geschaut wurden - man hörte ihnen nun auch zu. .

Untertitel
Ästhetik der Stille im frühen Tonfilm um 1930

H | B | T | Gramm
226 mm | 155 mm | 22 mm | 513 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Schüren Verl

ISBN-10
3741004766

Autor
Wiegand, Daniel

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
272

Themen
Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmkritik

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Schüren Verlag GmbH, Universitätsstraße 55, 35037, Marburg, DE, info@schueren-verlag.de

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