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Produktinformationen "Beethovens Streichquartette"

Unter den Streichquartetten Beethovens gibt es keine bescheidenen Werke, sondern nur Bekenntnisse eines Komponisten, der seiner Zeit vorauszueilen scheint. Während die "frühen" Quartette noch kokettierend gefallen wollen, die "mittleren" dagegen in unerhört neuer Weise überwältigen, verschließen sich die "späten" hermetisch in sich als letzte Dokumente dessen, was Kunst vermag. Manfred Hermann Schmid führt zunächst in Beethovens wesentliche Kategorien des Komponierens ein und thematisiert dabei auch Beethovens gesellschaftsutopische Ideen. Im Hauptteil, dem Werkführer, arbeitet er auf faszinierende Weise das Besondere eines jeden einzelnen Satzes heraus, das in der Form, der Instrumentenbehandlung oder immer wieder auch der Rhythmik liegen kann. Nicht nur durch die Ideenvielfalt, sondern auch durch die verständliche, klare Sprache vermag das Buch, Leserinnen und Leser mitzunehmen und ganz in seinen Bann zu ziehen.

Untertitel
Auf der Spur musikalischer Gedanken. Ein Werkführer

H | B | T | Gramm
217 mm | 142 mm | 26 mm | 494 gr

Erscheinungsjahr
2021

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
Springer

ISBN-10
3662635933

ISBN-13
9783662635933

Autor
Schmid, Manfred Hermann

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
292

Themen
Musikwissenschaft und Musiktheorie, Orchester und formale Musik, Musikgeschichte

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Springer Nature Customer Service Center GmbH, ProductSafety@springernature.com

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Notationskunde
Musikalische Notation vergangener Zeiten wirkt oft dekorativ wie ein exotisches Gewächs, gleichzeitig aber auch sehr rätselhaft. Wer sie verstehen lernt, kann jedoch nicht nur eigene Übertragungen anfertigen und daraus musizieren, sondern erhält auch Einblick in das ganze musikalische Denken einer Epoche.In der neuen, praktischen Notationskunde von Manfred Hermann Schmid gehen beide Aspekte Hand in Hand: die Erläuterung der Schrift und ihr Verhältnis zur Komposition der jeweiligen Zeit. Der Autor stellt das "klassische Feld" der Notationskunde, die Rhythmuslehre von 1200 bis 1600 (Notre Dame, Ars nova, weiße Mensuralnotation), kompakt und auf die wesentlichen Linien konzentriert dar. Darüber hinaus gibt er Schritt für Schritt eine grundlegende Einführung in die Theorie antiker Musik und die mittelalterlichen Schriften bis hin zur Neumenschrift des Gregorianischen Chorals. Ebenso werden Partituranordnungen von Monteverdi bis Wagner und verschiedene Tabulaturen erläutert sowie die Grenzen von Schrift reflektiert.Durch seinen weiten Horizont nimmt das flüssig geschriebene Buch den Leser mit auf eine Entdeckungsreise. Wie nebenbei erfährt man, warum auf einem Klavier die höchsten Töne rechts sind und auf der Harfe die Halbtöne gelb und rot markiert, dass der Gregorianische Choral vermutlich viel "orientalischer" gesungen wurde, als es moderne Schrift wiedergeben kann, und wie überhaupt Notation Einfluss auf Komposition nahm. Auch Seitenblicke in die Musikethnologie bringen verblüffende Erkenntnisse.Um selbst das Transkribieren alter Notenschriften üben zu können, erhält der Leser Aufgaben auf der Bärenreiter-Website: www.baerenreiter.comDer AutorManfred Hermann Schmid ist Ordinarius an der Universität Tübingen. Seine Forschungs-Schwerpunkte liegen auf der Musik der Wiener Klassiker, der deutschen Romantik und der Musik der Renaissance. Weitere Interessengebiete Schmids sind Musikinstrumentenkunde und Musikethnologie. Das Fach Notationskunde unterrichtet er seit langem als festen Bestandteil des Grundstudiums.

Buch | Deutsch

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