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Produktinformationen "Althussers Femizid"

Dupuis-Déri analysiert, wie die Ermordung Hélène Legotiens durch ihren Ehemann Louis Althusser in der französischen Intellektuellenszene diskutiert, erklärt und beinahe entschuldigt wird. Ein Diskurs, der Hélène Legotien ein zweites Mal tötet, indem er sie namentlich nur selten erwähnt und sich in erster Linie für die psychische Verfassung Althussers interessiert, der nach Einschätzung des Richters die Tat im Wahn beging und für schuldunfähig erklärt wurde. Dupuis-Déri zeigt, dass der große Denker zugleich ein banaler Krimineller war, dessen Ruf und einflussreiche Freunde ihn schützten. Er führt uns vor Augen, wie tief verankert der Sexismus in einem Diskurs ist, der Althusser bis heute als Intellektuellen hoch in Ehren hält, während er Hélène Legotien in Vergessenheit geraten ließ.

H | B | T | Gramm
204 mm | 120 mm | 8 mm | 125 gr

Erscheinungsjahr
2026

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Passagen Verlag Ges.M.B.H

ISBN-10
3709206316

Autor
Dupuis-Déri, Francis

Weitere Mitwirkende
Awa, Teresa

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
96

Themen
Soziale Diskriminierung und soziale Gleichbehandlung, Soziologie, Häusliche Gewalt

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Passagen Verlag Ges.m.b.H, Walfischgasse 15/12, 1010, Wien, AT, office@passagen.at

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