Buchmalerei und Frauenmystik in Zürich um 1300
Eine Spurensuche
Um 1300 erblühte Zürich als Zentrum der Buchkunst. Ausgangspunkt dieses Buchs ist eine Serie von Bildinitialen aus einem Antiphonar aus dem Dominikanerinnenkonvent von Oetenbach in Zürich. Die auf die Verehrung des Evangelisten Johannes ausgerichtete Ikonographie, interpretierbar über Predigten der für Oetenbach zuständigen Zürcher Dominikaner, gilt als seltenes Zeugnis der Zürcher Buchkunst zur Zeit der Manessischen Liederhandschrift. Im zweiten Teil stehen die Bildminiaturen des 'Minnemeisters' im Mittelpunkt, der wohl identisch ist mit dem 1. Nachtragsmaler der Manessischen Liederhandschrift. Mit dem Agnes-Zyklus im Antiphonar St. Georgen 5 (Karlsruhe) und einem Katharinen-Vita-Fragment (Frauenfeld) erweist er sich als origineller Künstler, der für seine Bilderfindungen Motive der profanen Minne ins Sakrale der Christusminne überführte, die bis ins folgende Jahrhundert nachhallten.
Afficher plusDisponible, délai de livraison : 1-3 jours
Plus que quelques exemplaires disponibles !
Plus d'infos sur l'état
38,00 €*
Prix TTC plus Frais de livraison
Garantie de satisfaction 14 jours
Commande sans risque
Produits d'occasion contrôlés
Contrôlé individuellement
Informations sur le produit "Buchmalerei und Frauenmystik in Zürich um 1300"
Connexion
Livraison gratuite à partir de 29 €
Retour gratuit pendant 14 jours - Aucun risque
Livres d'occasion vérifiés