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Informations sur le produit "(Un)check your privilege"

Die Rede von Privilegien hat Konjunktur. Früher meinte Privileg "Vorrecht". Bei der heutigen Verwendung steht "Privileg" für Vorteile aller Art, meist unverdiente und ungerechte. Doch je breiter der Begriff gefasst wird, desto weniger lässt sich die Realität mit ihm begreifen. Der "weiße Mann" hat dann generell bessere Chancen als die "weiße Frau" oder eine Person mit einer anderen Hautfarbe. Wenn alle Weißen privilegiert sind und Person X weiß ist, ist Person X immer privilegiert. Stimmt das wirklich? Wo beginnt, wo endet eigentlich "weiß" und wer entscheidet darüber? Wie passt Slawenfeindlichkeit in dieses Bild? Was bedeutet der Hashtag #JewishPrivilege? Und was ist mit linken Punks, die "don't call me white!" singen?In diesem Essay gibt Jörg Scheller dem Begriff des Privilegs seine Geschichtlichkeit und seine Spezifik zurück - mit überraschenden Beispielen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Hardcorepunk, Anarchismus, den sozialen Netzwerken und osteuropäischen Kulturen.

Sous-titre
Wie die Debatte um Privilegien Gerechtigkeit verhindert

H | L | P | g
191 mm | 128 mm | 18 mm | 0.255 kg

Année de publication
2022

Classification d'âge
0

Édition
Hardcover

Éditeur
Hirzel, S

ISBN-10
3777630284

ISBN-13
9783777630281

Auteur
Scheller, Jörg

Langue
Deutsch

Nombre de Pages
149

Thèmes
Soziale Einstellungen, Soziale Schichten, Soziale oder kulturelle Integration und Assimilation, Rassismus und rassistische Diskriminierung / Antirassismus, Deutschland

Mots-clés
Schicht (soziologisch), Gender Studies, HC/Politikwissenschaft/Soziologie/Populäre Darst., Rassismus - Rassendiskriminierung - Rassenkonflikt, Postmoderne, Identität - Nationale Identität

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Scheller, Jörg

Auteur

Scheller, Jörg

Jörg Scheller, Jahrgang 1979, ist Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste. Gastdozenturen führten ihn unter anderem an die Kunstuniversität Poznä und die Taipei National University of the Arts. Er schreibt regelmäßig Beiträge für die Neue Zürcher Zeitung, DIE ZEIT, frieze magazine und ist Kolumnist der Stuttgarter Zeitung. Bereits als 14-Jähriger stand er mit einer Metalband auf der Bühne und betreibt aktuell einen "kammermetallischen" Heavy Metal Lieferservice mit dem Motto "Metal für alle". 2020 erschien vom ihm im Franz Steiner Verlag das Buch "Metalmorphosen."

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