Kolonialismus und Recht
Eine Globalgeschichte
Rechtsordnungen stehen heute unter Druck. Die globalen Krisen der Gegenwart bilden schwerwiegende Herausforderungen für eine normenbasierte Ordnung der Welt mit einer langen Liste an Brenn- und Kipppunkten, seien es der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands, weltweite Pandemien, Fluchtbewegungen oder die Klimakrise. Viele dieser Probleme sind Ausdruck der bis heute spürbaren Folgen des Kolonialismus und Imperialismus, die seit der Neuzeit die Welt prägten.Kolonialismus war dabei nicht nur Eroberung, Gewalt und Unterdrückung - er war zugleich auch ein Projekt des Rechts. Doch wie nutzten Staaten und Gesellschaften das Recht? Wie wurde Recht zum zentralen Austragungsort kolonialer Ordnung? Wie kamen Herrschaft, Kooperation und Widerstand zusammen? Sebastian M. Spitra geht diesen Fragen von der Frühen Neuzeit bis zur Dekolonisierung im 20. Jahrhundert nach und bezieht gegenwärtige Fragestellungen mit ein, etwa die Reparationen für koloniales Unrecht oder die Restitution von Kulturgütern mit kolonialer Provenienz. Das Buch bringt erstmals die Geschichte des Rechts und die Geschichte des Kolonialismus in einer kompakten Monografie zusammen. Sein globalgeschichtlicher Ansatz bezieht auch die Normen und Rechtsvorstellungen indigener und nicht-europäischer Gesellschaften mit ein und eröffnet dadurch eine ganz neue Perspektive auf die Geschichte des Kolonialismus.
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Kolonialismus war dabei nicht nur Eroberung, Gewalt und Unterdrückung - er war zugleich auch ein Projekt des Rechts. Doch wie nutzten Staaten und Gesellschaften das Recht? Wie wurde Recht zum zentralen Austragungsort kolonialer Ordnung? Wie kamen Herrschaft, Kooperation und Widerstand zusammen? Sebastian M. Spitra geht diesen Fragen von der Frühen Neuzeit bis zur Dekolonisierung im 20. Jahrhundert nach und bezieht gegenwärtige Fragestellungen mit ein, etwa die Reparationen für koloniales Unrecht oder die Restitution von Kulturgütern mit kolonialer Provenienz. Das Buch bringt erstmals die Geschichte des Rechts und die Geschichte des Kolonialismus in einer kompakten Monografie zusammen. Sein globalgeschichtlicher Ansatz bezieht auch die Normen und Rechtsvorstellungen indigener und nicht-europäischer Gesellschaften mit ein und eröffnet dadurch eine ganz neue Perspektive auf die Geschichte des Kolonialismus.
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