Der Mosbacher Bär
Ein Vorfahre des Höhlenbären aus Wiesbaden
Der Mosbacher Bär aus dem Eiszeitalter steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Buches. Dieser Vorfahre des Höhlenbären erreichte eine Schulterhöhe von etwa 1,50 Metern und ein Lebendgewicht bis zu 490 Kilogramm. Er trägt den wissenschaftlichen Artnamen Ursus deningeri, der an den in Mainz geborenen Geologen Karl Julius Deninger (1878-1917) erinnert. Im Fundgut der Archäologischen Denkmalpflege Hessen in Wiesbaden aus den Mosbach-Sanden sind Mosbacher Bären die am häufigsten vertretenen Raubtiere. Bei den Mosbach-Sanden handelt es sich um Flussablagerungen des Ur-Mains und Ur-Rheins, die nach dem ehemaligen Dorf Mosbach zwischen Wiesbaden und Biebrich benannt sind. Der Text der vorliegenden 74-seitigen Publikation stammt aus dem 552 Seiten umfassenden Werk "Wiesbaden vor 600.000 Jahren" (2022) des Wissenschaftsautors Ernst Probst.
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