Das literarische Subjekt
Zwischen Spätmoderne und Postmoderne
Dieser Band zeichnet Peripetien individueller Subjektivität in der spätmodernen und postmodernen Literatur nach. Während in der Spätmoderne (bei Mallarmé, Valéry, Adorno) Negativität, das Schöne und das Erhabene der Stärkung subjektiver Autonomie dienten, schlägt in nachmodernen Texten - etwa in Pynchons Gravity's Rainbow - das Erhabene in Subjektnegation um. So verwandelt sich das Schreiben, das im Modernismus Prousts, Virginia Woolfs, Svevos zur Subjektkonstitution beitrug, in der Postmoderne Jürgen Beckers, Oswald Wieners oder Maurice Roches in eine Subversion individueller Subjektivität. Zima zeigt, wie in einigen nachmodernen Texten (bei Robbe-Grillet, Süskind, Del Giudice) Subjektivität auf reine Körperlichkeit reduziert wird. Diese Reduktion prägt auch das Werk Foucaults, das im Mittelpunkt des neuen Schlusskapitels steht. Sie bewirkt, dass das Individuum als Körper in verschiedene, durch Diskontinuitäten voneinander isolierte Kontexte integriert werden kann."ein wegweisendes Buch" - Sandro M. Moraldo, Germanistik 45,1/2 (2004)"eine beachtenswerte geistige Leistung" - István Fried, Sprachkunst 33,2 (2002)"Abschließend sei herausgestellt, daß die vorliegende Studie in komprimierter Form einen ausgezeichneten Überblick über den aktuellen Stand und Fragen des literarischen Subjekts im Kontext des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts bietet." - Angela Oster, Romanische Forschungen116,2 (2004)
Afficher plusDisponible, délai de livraison : 1-3 jours
Plus que quelques exemplaires disponibles !
Plus d'infos sur l'état
44,00 €*
Prix TTC plus Frais de livraison
Garantie de satisfaction 14 jours
Commande sans risque
Produits d'occasion contrôlés
Contrôlé individuellement
Informations sur le produit "Das literarische Subjekt"
Connexion
Livraison gratuite à partir de 29 €
Retour gratuit pendant 14 jours - Aucun risque
Livres d'occasion vérifiés