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Produktinformationen "Strafverfolgungspraxis im Schein-Rechtsstaat des "Dritten Reiches""

Die Geheime Staatspolizei ist längst zum Sinnbild der Strafverfolgung in der NS-Zeit geworden. Sie gilt - gemeinsam mit den Sondergerichten und dem Volksgerichtshof - als Inbegriff nationalsozialistischer Rechtsbeugung im Kontext von Terror und Willkür. Nur selten werden hingegen auch die ordentlichen Gerichte auf regionaler Ebene sowie die übrigen Polizeibehörden berücksichtigt. Die Studie beleuchtet an einem regionalen Beispiel, wie sich in der alltäglichen Arbeitspraxis die Zusammenarbeit von Polizei, Gerichten und Staatsanwaltschaft gestaltete. Dabei rückt sie zentrale Tätigkeitsfelder der Regionalbehörden in den Fokus, um die Entwicklung der nationalsozialistischen Strafverfolgungspraxis nachzuzeichnen und mit einem akteurszentrierten Ansatz die Bedeutung von Juristen für das NS-Regime herauszuarbeiten.

Untertitel
Zur Zusammenarbeit von Justiz- und Polizeibehörden unter nationalsozialistischer Herrschaft

H | B | T | Gramm
236 mm | 162 mm | 50 mm | 1188 gr

Erscheinungsjahr
2023

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
Böhlau-Verlag GmbH

ISBN-10
3412528633

ISBN-13
9783412528638

Autor
Lena Haase

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
652

Themen
Rechtsextreme politische Ideologien und Bewegungen

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
B”hlau, Lindenstr. 14, 50674, K”ln, +49 (0221) 92428-500, +49 (0221) 91390-11, www.boehlau-verlag.com

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